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7 Wonders – Cities

Die zweite Erweiterung von 7 Wonders hört auf den Namen Cities. Ihr Spielmaterial umfasst 2 Spielpläne, 38 Karten, 34 Marker, einen Wertungsblock und die Regeln. Dies alles findet wiederum in einer kompakten kleinen Box mit graphisch schön gestaltetem Cover seinen Platz.

Zur Spielvorbereitung werden die Gildenkarten der Erweiterung zu denen des Grundspiels gemischt und die Anführerkarten, zu denen der Leaders Erweiterung, sofern auch mit dieser gespielt wird. Danach werden jedem Zeitalterstapel des Grundspiels jeweils so viele Stadt-Karten zugemischt, wie Mitspieler an der Partie teilnehmen. Zuletzt werden die Schuld- und Diplomatie-Marker bereitgelegt und die Partie kann starten, wobei jeder Spieler 8 statt 7 Karten als Starthand erhält. Der Spielablauf folgt dann den Regeln des Grundspiels.

Abgesehen von neuen Weltwundern, Anführern und Gilden, die für Abwechslung sorgen, kommen mit der Cities Erweiterung weitere Neuerungen ins Spiel. Manche Karten haben als Effekt, dass Gegner Geld verlieren und dadurch Schulden machen müssen, was sich am Ende der Partie negativ auf die Siegpunkte des Betreffenden auswirken kann. Andere Karten haben einen Diplomatieeffekt, der dem Spieler in Konflikten sozusagen Immunität verleiht. Mit Cities ist es dem Autor somit einmal mehr gelungen, 7 Wonders neue, interessante Spielelemente hinzuzufügen.

Titel: 7 Wonders – Leaders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production

7 Wonders – Leaders

Leaders ist die erste Erweiterung des Strategiespiel 7 Wonders des Autors Antoine Bauza, welche 2011 wiederum bei Repos Production erschienen ist. In einer kompakten kleinen Box verbergen sich ein neuer Spielplan, 41 Karten, 17 Münzen, sowie ein Plättchen, ein Wertungsblock und das Regelheft.

Jede Kultur war und ist maßgeblich von den großen Persönlichkeiten geprägt, die sie hervorgebracht hat. Nur wer die Fähigkeiten dieser antiken Persönlichkeiten richtig erkennt, wird sie am Ende zu seinem eigenen Vorteil einsetzen können.

Bei einer Partie mit der Leaders Erweiterung werden die neuen Gildenkarten für das dritte Zeitalter zu denen des Grundspieles gemischt und jeder Spieler erhält zu Beginn 6 statt 3 Münzen. Desweiteren startet das Spiel zunächst mit der so genannten Anführerphase, in der die Spieler jeweils 4 Anführer-Karten erhalten, von denen sie eine auswählen und die restlichen an den linken Nachbar weitergeben. Dies erfolgt so lange, bis jeder wieder 4 Karten als Starthand hat. Der weitere Spielablauf folgt den Regeln des Grundspiels, allerdings startet jedes Zeitalter mit einer Rekrutierungsphase, in denen die Spieler einen der Anführer auf ihrer Hand auswählen, um ihn auszuspielen und so entweder seine Fähigkeiten zu nutzen, oder mit ihm einen Baubabschnitt des eigenen Weltwunders zu vollenden oder ihn gegen 3 Münzen einzutauschen.

Mit Leaders kommt durch die Anführerkarten und ihre speziellen Fähigkeiten ein komplett neues Spielelement in 7 Wonders. Schon in der Anführerphase gilt es genau abzuwägen, welche Karten man an den Nachbarn weitergibt, weil diese sich durchaus auch auf einen selbst negativ auswirken oder dem Gegner am Ende wertvolle zusätzliche Siegpunkte bescheren können. Leaders ist daher eine interessante Ergänzung zum Grundspiel. Und nicht zuletzt liefert sie mit dem Kolosseum ein zusätzliches Weltwunder, das wie auch die neuen Gildenkarten für Abwechslung sorgt.

Titel: 7 Wonders – Leaders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production

7 Wonders

Zahlreiche nationale wie auch internationale Preise hat das 2010 beim Verlag Repos Production erschienene Strategiespiel 7 Wonders des Autors Antoine Bauza in den letzten Jahren erhalten, darunter den Deutschen Spielepreis und den Preis als Kennerspiel des Jahres 2011. Das Spielmaterial umfasst 7 Spielpläne, 155 Karten, Marker, Münzen sowie einen Wertungsblock und das Regelheft. Dies alles findet in einer grafisch aufwendig gestalteten Box mit passendem Einlegetiefziehteil sicher aufgeräumt seinen Platz.

Der Koloss von Rhodos, der Tempel der Artemis, die Pyramiden von Gizeh…wir alle kennen die sieben großen Weltwunder. In 7 Wonders schlüpfen die Spieler in die Rolle des Anführers einer der antiken Großmächte, die diese Weltwunder hervorgebracht haben. Sie leiten die Regierungsgeschäfte und versuchen durch geschickte Nutzung der Ressourcen ihres Landes, die eigene Kultur wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich aufzubauen und dabei auch noch ein architektonisches Wunderwerk zu errichten.

7 Wonders ist, wie der Name schon vermuten lässt, für maximal 7 Mitspieler ausgelegt. Zu Beginn einer Partie ziehen alle Spieler reihum eine Weltwunderkarte und erhalten den entsprechenden Spielplan sowie 3 Münzen. Die Karten für die 3 Zeitalter werden nun getrennt gemischt, wobei in den Kartenstapel für das dritte Zeitalter die in den Regeln für die jeweilige Anzahl Mitspieler vorgegebene Zahl Gildenkarten hineingemischt werden. Anschließend erhalten alle Spieler jeweils 7 Karten für das erste Zeitalter auf die Hand und wählen eine davon aus, die verdeckt abgelegt wird, während die restlichen Karten an den Nachbarn weitergegeben werden. Die abgelegte Karte kommt jetzt ins Spiel. Je nach Kartentyp kann der Spieler damit ein Gebäude errichten oder an seinem Weltwunder bauen, sofern er die Baukosten in Form von Ressourcen und / oder Münzen aufbringen kann. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Karte abzulegen und Münzen dafür zu erhalten. Nach 6 Runden ist das Zeitalter beendet und nach Abhandlung aller militärischen Konflikte kann das nächste Zeitalter beginnen. Mit Ende des dritten Zeitalters endet die Partie und es erfolgt eine Endabrechnung, bei der militärische Konflikte, Münzen, Weltwunder, die verschiedenen Gebäudetypen und auch die Gilden die Zahl der Siegpunkte beeinflussen.

So oft man 7 Wonders auch spielt, keine Partie gleicht jemals der anderen. Je nachdem welches Weltwunder man zu Beginn zieht, ist die eigene und auch die Ressourcensituation der Nachbarn wieder eine andere und beeinflusst damit, welche Karten man ausspielen kann. Zudem weiß man nie, welche Karten man am Ende des Zuges vom Nachbarn erhält. Und auch welche Karten man selbst an seinen Nachbarn weiterreicht, gilt es genau zu bedenken. Manchmal kann es sinnvoller sein, eine für den Nachbarn günstige Karte abzuwerfen, anstatt selbst ein Bauprojekt anzugehen. Auch wenn 7 Wonders damit ein recht komplexes Spiel ist, sind die Regeln doch gut verständlich und auch schnell erlernt, so dass dem Spielspaß nichts im Wege steht.

Titel: 7 Wonders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production