Mai 2020

Zambezi

Ein weiteres Familienspiel des Verlages Burley Games konnten wir in Form von Zambezi testen. Das Expeditionsspiel des Autorenduos Peter und Jonathan Burley präsentiert sich dabei mit schön gestalteter, großer Box, in der sich neben dem Spielplan und den Regeln, 110 Karten, 8 Schlepperfiguren nebst Bedienungstafeln, sowie 40 Spielfiguren und 152 Spielsteine befinden.

In den 1950er-Jahren ist der Afrikanische Kontinent noch weitgehend unerforscht. Einige wagemutige Schlepperkapitäne machen sich mit ihren Crews auf den Weg von den Victoria-Fällen zum Kariba-See. Nicht jeder wird dabei am Ende am Ziel ankommen, denn der Sambesi ist ein wilder Fluss, der Schätze aber auch viele Gefahren birgt.

Bevor eine Partie Zambezi starten kann, wird zunächst der Spielplan gemäß Anleitung mit Spielsteinen versehen. Die Spieler erhalten ihre Schlepper, Crews, Bedienungstafeln und jeweils 15 Treibstoff-Spielsteine. Zuletzt werden noch die Karten gemischt und jeder Spieler zieht eine, um die Startreihenfolge zu ermitteln, während die restlichen den verdeckten Nachziehstapel bilden. In jeder Runde beginnt immer der Spieler, dessen Schlepper am weitesten vorne ist, seinen Schlepper vorwärts zu bewegen. Hierzu kann er eine, oder durch den Einsatz von Treibstoff auch 2 oder 3 Karten vom Nachzieh- oder Ablagestapel ziehen. Er wählt dann eine seiner Handkarten aus, bewegt seinen Schlepper entsprechend des Zahlenwertes der Karte nach vorne und legt die Karte ab. Endet ein Spielzug auf einem Felsenfeld, verliert der Spieler ein Crewmitglied. Endet der Zug auf einem Krokodilfeld muss so viel Treibstoff und / oder Crewmitglieder geopfert werden, wie Krokodile abgebildet sind, um in der nächsten Runde weiterziehen zu können. Endet der Zug an einer Anlegestelle, darf sich der Spieler einen der dort liegenden Spielsteine nehmen. Die Partie endet, wenn alle Spieler das Ziel erreicht haben oder auf Grund gelaufen sind. Die Endwertung erfolgt dann auf Basis der Reihenfolge des Eintreffens am Ziel und gesammelten Punkten für Spielsteine.

Das Regelwerk von Zambezi ist der Spielbox auch auf deutsch beigefügt, doch bleibt beim ersten Durchlesen manches noch etwas unklar. Aber spätestens nach der ersten Runde hat man dann verstanden, wie die Regeln genau funktionieren. Ist diese Hürde einmal überwunden, macht dieses Expeditionsspiel wirklich Laune, zumal es auch eine gewisse Portion schwarzen Humor mitbringt, wie die Tatsache, dass man Crewmitglieder den Krokodilen zum Fraß vorwerfen kann, um wieder von einem Krokodilfeld loszukommen. Und auch die Strategie kommt hier nicht zu kurz, gilt es doch immer die Treibstoffvorräte und den Flussverlauf genau im Auge zu behalten, um den nächsten Zug klug zu planen. Zudem gibt es mit der Option, einen Dokumentarfilm zu drehen, noch ein zusätzliches Regelelement, das man bei Bedarf einbauen kann.

Titel: Zambezi
Autoren: Peter & Jonathan Burley
Verlag: Burley Games

Voll verasselt

In Form von Voll verasselt hat Zoch unlängst ein schnelles Würfelspiel herausgebracht, das der Autor Carlo A. Rossi entwickelt und der niederländische Maler Johan Potma illustriert hat. In einer quadratischen, kleinen Box ist das gesamte Spielmaterial untergebracht, welches aus 7 Würfeln, 88 Karten und dem Regelheft besteht.

Im Keller wimmelt es mal wieder von Asseln! Was tun mit dem Krabbelgetier? Am besten aus der Not eine Tugend machen und ihnen  einen Asselhaufen für eine Party spendieren. Doch dazu müssen erstmal alle Krabbler eingesammelt werden, was gar nicht so einfach ist.

Zur Vorbereitung einer Partie Voll verasselt, an der maximal 5 Mitspieler teilnehmen können, erhält zunächst jeder je eine Assel jeder Art, die er vor sich auslegt. Vom Nachziehstapel, der aus den verbliebenen Asselkarten gebildet wird, werden die 10 obersten gezogen und nach Farben sortiert offen als Asseltreff in der Tischmitte ausgelegt. Zuletzt werden alle Würfel auf das Doppelbalkensymbol gedreht. Der aktive Spieler wählt aus, ob er um den Asseltreff oder den Fang, seines Vorgängers spielt, wobei er vor jedem eigenen Wurf den Asseltreff mit Asseln aus seinem Vorgarten weiter auffüllen darf. Überscheitet das Würfelergebnis – und hierbei zählen alle Würfel egal ob neu gewürfelt oder nicht – die Anzahl der gewählten ausliegenden Karten nicht, können diese als eigener Fang nach außen geschoben werden und es kann ggf. weiter gewürfelt werden. Verasselt man seinen Wurf, also hat man mehr Asseln einer Farbe erwürfelt, als ausliegen, endet die Runde und der Vorgänger erhält seinen Fang, welcher seinen Asselhaufen bildet, und der Asseltreff wird wieder aufgefüllt. Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, sind im Asseltreff weniger als 8 Karten und wird in der aktuellen Runde nicht um den Fang des Vorgängers gewürfelt, endet die Partie. Alle Spieler zählen die Karten in ihren Asselhaufen. Derjenige mit den meisten gewinnt.

Die Regeln von Voll verasselt scheinen auf den ersten Blick recht simpel, doch steckt dann an einigen Stellen der Teufel doch im Detail, weil die Formulierungen nicht so klar sind, wie man sich dies wünschen würde. Wenn man die Grundregeln dann einmal verstanden hat, spielt sich das Spiel recht flott, wobei es natürlich einen hohen Glücksfaktor hat, der vor allem Pokernaturen ansprechen dürfte.

Titel: Voll verasselt
Autor: Carlo A. Rossi
Verlag: Zoch

SPIEL `20 wird digital

Gestern haben wir an dieser Stelle noch von der Absage der SPIEL `20 berichtet. Nun hat der Merz-Verlag eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die hoffen lässt, dass wir die Messe noch nicht komplett abhaken müssen, soll diese doch nun virtuell in digitaler Form stattfinden:

„Wir heben die SPIEL auf das nächste Level und bereiten bereits seit einigen Wochen eine SPIEL.digital für euch vor. Lasst uns die Messe mit hunderten Ausstellern, unzähligen Neuheiten und einem tollen Programm ins Netz legen. Detaillierte Infos folgen. Der Termin für die virtuelle SPIEL wird der 22.10.-25.10.2020 sein. Let’s do it!“

Spiel des Jahres 2020 – Die Nominierten

Am gestrigen 18. Mai hat der Verein Spiel des Jahres die diesjährigen Nominierten seiner renommierten Spielepreise veröffentlicht.

Für das Spiel des Jahres 2020 sind nominiert:

My City von Reiner Knizia (Kosmos)
Nova Luna von Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel (Edition Spielwiese / Pegasus)
Pictures von Daniela und Christian Stöhr (PD-Verlag)

Die Nominierten für das Kinderspiel des Jahres 2020 sind:

Foto Fish von Michael Kallauch (Logis)
Speedy Roll von Urtis Šulinskas (Piatnik)
Wir sind Roboter von Reinhard Staupe (NSV)

Zum Kennerspiel des Jahres 2020 schließlich sind nominiert:

Die Crew von Thomas Sing (Kosmos)
Der Kartograph von Jordy Adan (Pegasus)
The King`s Dilemma von Lorenzo Silva, Hjalmar Hach und Carlo Burelli (Horrible Guild / HeidelBÄR Games)

Während die Preise für das Spiel und das Kennerspiel des Jahres 2020 am 20. Juli vergeben werden, erfolgt die Preisvergabe für das Kinderspiel des Jahres 2020 wie üblich schon früher, nämlich am 15. Juni.

SPIEL `20 abgesagt!

Es war ja eigentlich zu erwarten gewesen, nachdem in den letzten Wochen bereits zahlreiche große Publikumsmessen wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden. Am heutigen 18.05.2020 hat nun auch der Merz-Verlag als Veranstalter der SPIEL, die Entscheidung getroffen, die diesjährige Ausgabe der Messe nicht stattfinden zu lassen und folgendes Statement auf seiner Homepage und in den sozialen Medien veröffentlicht:

Liebe SPIELer/innen,

schweren Herzens und mit großem Bedauern müssen wir heute bekannt geben, dass wir die diesjährige SPIEL, die für den 22. bis 25.10.2020 geplant war, auf den Termin 14.10. bis 17.10.2021 verschieben müssen.

Die Gesundheit unserer Aussteller, Besucher, Gäste und Mitarbeiter hat für uns einen hohen Stellenwert.

Wir haben die sehr dynamische nationale und internationale Entwicklung in Bezug auf Covid-19 in den letzten Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und haben alle Möglichkeiten zur Durchführung der SPIEL ’20, auch in Abstimmung mit den Behörden, ausgelotet. Leider hat dies zu dem Ergebnis geführt, dass wir die SPIEL ’20 zum beabsichtigten Termin aufgrund höherer Gewalt faktisch und technisch nicht durchführen können. Vor diesem Hintergrund sind wir nach langer Abwägung zu dem für alle sicherlich sehr schmerzlichen Ergebnis gekommen, die SPIEL um ein Jahr verschieben zu müssen.

Unseren Blick richten wir jedoch auch schon nach vorne auf die nächste SPIEL und freuen uns, wenn es nächsten Jahr wieder heißt „Komm, spiel mit!“.

Bitte bleibt bis dahin gesund und munter.

Euer SPIEL-Team

Munchkin Warhammer 40.000 – Glaube und Geballer

2019 hat der Friedberger Pegasus Verlag eine Warhammer 40.000-Version des beliebten und bekannten Kartenspiels Munchkin herausgebracht, welches von Andrew Hackard entwickelt wurde. Als Illustrator zeichnet John Kovalic verantwortlich, der gekonnt das Warhammer 40.000-Universum und seine Figuren und Charaktere in die Munchkin-Welt einfügt.

Nach dem erfolgreichen Verkaufsstart des Grundspiels hat Pegasus Ende letzten Jahres noch einmal nachgelegt und in Form von Glaube und Geballer die erste Erweiterung herausgebracht. Diese umfasst 112 Karten mit neuen Armeen, neuer Beute und neuen Monstern, die es zu bekämpfen gilt.

An den Grundregeln des Spiel ändert sich dabei nichts, so dass die Karten der Erweiterung mit denen des Grundspiels einfach zusammengemischt werden können. Für jeden wahren Munchkin-Fan und vor allem für diejenigen, die sich auch für Warhammer 40.000 begeistern können, ist Glaube und Geballer damit ein absolutes Must have.

Titel: Munchkin Warhammer 40.000 – Glaube und Geballer
Autor: Andrew Hackard
Verlag: Pegasus Spiele

Chip It

In Form von Chip It hat Amigo dieses Jahr ein schnelles Kartenspiel des Autors Chikasuzu neu auf den Markt gebracht. Es kommt in einer kompakten, kleinen Box daher, in der sich neben dem Regelblatt noch 60 Spielkarten und 54 Punktechips verbergen.

Getreu dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ geht es hier darum, seine Karten so schnell wie möglich loszuwerden. Denn am Ende gewinnt nur derjenige, der weder Karten noch Punktechips übrig hat.

Nachdem die Punktechips bereitgelegt und die Karten gemischt sind, erhält jeder Spieler 3 Punktechips und je nach Spielerzahl die in der Anleitung angegebene Zahl an Handkarten. In jeder Runde spielt zunächst der jeweilige Startspieler eine oder mehrere Karten mit identischem Punktwert aus. Reihum können nun alle die gleiche Anzahl Karten mit höherem Punktwert ausspielen, wobei der Punktwert einzelner Karten durch die Aufnahme von Punktechips erhöht werden kann, oder passen und Punkte abgeben. Ist man erneut an der Reihe, legt man die ausgespielten Karten auf den Ablagestapel, nimmt eventuell benutze Punktechips in seinen Vorrat und entscheidet erneut, ob man Karten ausspielt oder passt. Dies erfolgt solange, bis kein Mitspieler die gelegte Kartenkombination überboten hat und somit eine neue Runde startet. Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine Handkarten und Punktechips mehr hat.

Auf den ersten Blick mag Chip It recht simpel wirken, doch erfordert eine Partie sehr viel strategisches Denken, um zu entscheiden, wann es sich lohnt, Kartenkombinationen auszuspielen und eventuell Punktechips aufzunehmen, oder zu passen. Trotzdem dauert eine Partie selten länger als die angegebenen 15 min und wer Freude an strategischen Kartenspielen hat, dem wird mit Chip It sicher auch nach mehrmaligem Spielen nicht langweilig werden.

Titel: Chip It
Autor: Chikasuzu
Verlag: Amigo

Zwei-Personen-Spiele von Hutter

Auch wenn sich unser Leben mittlerweile allenthalben langsam wieder normalisiert, werden wir mit den Kontaktbeschränkungen wegen des Corona-Virus noch länger leben müssen. Das bedeutet natürlich auch, dass große Spielerunden momentan nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich sind. Daher werfen wir heute in einem kleinen Off-Topic den Blick auf 3 Zwei-Personen-Spiele des Hutter Verlages. Es handelt sich dabei um die beiden Strategiespiele Fenix und Katarenga und das Quizspiel My Love.

Fenix stammt aus der Feder des Spieleautors Fred Horn und kommt, wie auch die beiden anderen Titel, in einer kompakten, quadratischen Box daher. Öffnen wir diese, so finden wir darin den doppelseitigen Spielplan, die 56 Spielsteine und das mehrsprachige Regelheft.

Fenix lässt sich wohl am besten als eine sehr gelungene und auch anspruchsvolle Mischung aus Schach und Dame beschreiben, in der sich 2 gegnerische Armeen gegenüberstehen. Doch im Gegensatz zu Schach endet die Partie nicht sofort, wenn der gegnerische König besiegt ist. Denn wie der namensgebende Phönix, der auch als Grafik das Cover der Verpackung ziert, kann sich ein neuer König aus der Asche wieder erheben und die Schlacht weiterführen.

Deutliche Anleihen bei den Regeln des Schach nimmt auch das zweite Strategiespiel namens Katarenga, das vom Autor David Parlett stammt. Das Spielmaterial bilden hier der zweiteilige Spielplanrahmen, 4 doppelseitige Spielplantableaus und die 16 Figuren. Auch hier ist das Regelheft wiederum mehrsprachig gehalten.

Katarenga nutzt die klassischen Spielzüge des Schachs. Aber im Gegensatz dazu hat hier keine Figur eine definierte Rolle, sondern der Spielplan an sich gibt vor, wie sich die Figur bewegen und damit andere Figuren schlagen kann. Da dieser durch die 4 doppelseitigen Einzelteile, die immer wieder neu kombiniert werden können, eine hohe Variabilität aufweist, gleicht keine Partie der anderen.

Das dritte und letzte Spiel, das wir hier kurz betrachten wollen, ist das Quizspiel My Love, bei dem das Spielmaterial aus 270 Karten, einem Kartenhalter und einem Würfel besteht, wobei der Einleger der Box auch noch Teil des Spielmaterials ist, in den die Karten nach Kategorien getrennt einsortiert werden müssen, um spielen zu können.

My Love nutzt die klassischen Elemente eines Quizspieles für einen Wettstreit unter frisch oder auch schon länger Verliebten. Pärchen können sich hier abwechselnd gegenseitig intime Fragen aus den Kategorien Erotisches Wissen, Liebe, Sex und Zärtlichkeit stellen, um so Herzen einzusammeln. Wer als Erster alle nötigen Herzen seiner Aufgabenkarte hat, gewinnt und erhält als Belohnung die vorher ausgewählte Geschenkkarte, die der Verlierer innerhalb der nächsten Wochen erfüllen muss.

Treasure Island

Bereits 2003 ist das Familienspiel Treasure Island des Verlages Burley Games erschienen, über das wir dieses Jahr in Nürnberg auf der Spielwarenmesse gestolpert sind. Es kommt in einer großen Standardbox daher, deren Covergestaltung einen gleich auf die Piratenthematik des Spiels einstimmt. In der Box finden sich dann der doppelseitige Spielplan, der Schatzfund-Plan, die Davy Jones Locker-Ablage, sowie dank eines Einlegers sauber aufgeräumt auch noch Schatzkarten, Spielerchips und -figuren, Würfel und nicht zuletzt auch noch die Anleitung

Als wagemutiger Piratenkapitän steuerst Du Dein Schiff zur Schatzinsel von Davy Jones, um diese zu erkunden. Welche Reichtümer Du dabei finden wirst, wird sich zeigen. Doch Du bist nicht allein und so gilt es, nicht nur schnell die wichtigsten Ecken der Insel zu besetzen, sondern auch Deine Gegner zu attackieren, bevor sie Dich angreifen. Denn nur einer wird sich am Ende würdig erweisen, das Erbe von Davy Jones anzutreten.

Zur Vorbereitung einer Partie Treasure Island werden zunächst der Spielplan, der Schatzfund-Plan und die Davy Jones Locker-Ablage gemäß Anleitung platziert und die Schatzkarten auf dem Schatzfund-Plan verteilt. Sobald alle Mitspieler ihre Spieler-Chips und Figuren erhalten haben, kann es auch schon losgehen. Ist ein Spieler am Zug, würfelt er mit beiden Würfeln und wählt dann eines der Würfelergebnisse aus, um ein Feld mit identischem Zahlenwert auf dem Spielplan mit einem eigenen Chip zu belegen. Hierbei ist zu beachten, dass der allererste Chip auf einem Landungsfeld platziert werden muss und alle weiteren Chips nur auf Felder platziert werden können, die an bereits belegte eigene Felder angrenzen. Erreicht ein Spieler so ein Schatzfeld, nimmt er sich die entsprechenden Schatzkarten vom Schatzfund-Plan. Sobald alle Felder des Spielplans mit Chips belegt sind, erhält derjenige, der die meisten Chips auf dem Spielplan liegen hat, noch die Schatzkarten aus der Davy Jones Locker-Ablage und die Partie endet. Wer nach der Endabrechnung den wertvollsten Schatz hat, gewinnt die Partie.

Die Regeln von Treasure Island liegen zwar nur in englisch vor, sind aber leicht verständlich, so dass man die Spielmechanismen schnell versteht. Auch wenn hier natürlich viel vom Würfelglück abhängt, kommt auch der Strategieaspekt nicht zu kurz. Da zudem die Verteilung der Schätze auf dem Schatzfund-Plan bei jeder Partie wieder komplett zufällig erfolgt, verliert Treasure Island auch bei mehrmaligem Spielen nichts von seinem Reiz.

Titel: Treasure Island
Autoren: Peter & Alan Burley
Verlag: Burley Games