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Comic Con Germany 2021

Die letzte Woche brachte uns ja leider einmal mehr neue Horrormeldungen in Sachen Corona und lassen den nächsten Lockdown immer wahrscheinlicher werden. Umso erfreulicher war es dann, dass trotz allem am 27. und 28. November die mittlerweile fünfte Ausgabe der Comic Con Germany in den Messehallen am Stuttgarter Flughafen stattfinden konnte. Dies war nur durch ein strenges Hygienekonzept mit stark reduzierten Besucherzahlen, weniger Ausstellern, akribischen Kontrollen der 2G-Regeln an den Eingängen und einer Maskenpflicht in den Hallen möglich. Auch wenn aufgrund dieser verschärften Rahmenbedingungen die 40.000 verfügbaren Tickets für die beiden Tage bei weitem nicht verkauft wurden, haben sich am Ende doch erstaunlich viele Besucher auf den Weg zum Messegelände gemacht, was schon morgens an den langen Schlangen an den Eingängen und tagsüber an dem teils dichten Gedränge in den Hallen zu sehen war.

In Halle 1 war wie auch in den vergangenen Jahren wieder die Comiczone untergebracht. Von den großen Verlagen waren diesmal allerdings nur Panini und Carlsen mit eigenen Ständen vertreten, was aber gerade den kleineren Verlagen wie Splitter oder Cross Cult und Comiczeichnern, die neben einem Verkaufsstand der Sammlerecke aus Esslingen den Rest der Comiczone einnahmen, umso mehr Aufmerksamkeit der Comicfans sicherte.

Die übrigen gut zwei Drittel von Halle 1 waren natürlich für die Cosplayer-Gemeinde reserviert, die dort neben Fan-Artikeln und Zubehör so ziemlich alles fand, was ihr Herz höherschlagen lässt. Und nachdem die Comic Con in Stuttgart gerade für alle Cosplayer der wichtigste Termin des Jahres ist, war es auch kaum verwunderlich, dass vor allem in diesem Bereich zeitweise drangvolle Enge herrschte, die sowohl einen Blick auf die Stände als auch das Vorankommen recht schwierig machte. Von der Einhaltung von Abständen brauchen wir an dieser Stelle nicht zu reden.

Fester Bestandteil dieses Cosplay-Bereiches war auch wieder das Cosplay-Kingdom. Hier hatten die Besucher, die mit ihren phantasievollen und detailverliebten Kostümen die einzigartige Stimmung dieser Veranstaltung erzeugen, die Möglichkeit, sich von Profi-Fotografen in perfekt ausgeleuchteten Settings ablichten zu lassen. Danach bot sich den Besuchern auch gleich noch die Gelegenheit für Gespräche und ein Erinnerungsfoto mit den Musikern der Mittelalter-Rock-Band Saltatio Mortis, die ebenfalls einen Stand im Cosplay-Kingdom hatte.

Das Thema Spiele war dagegen auf der diesjährigen Comic Con bis auf einen Stand der Kette GameStop, an dem Interessierte Magic und Dungeons & Dragons spielen konnten, eigentlich nicht vertreten. Dies ist aber kaum verwunderlich, fand doch erst vor einer Woche an gleicher Stelle der Stuttgarter Messeherbst mit der Spielemesse statt. Wer eben diesen Messeherbst besucht hatte, der erlebte dann auch beim Gang über die Galerie von Halle 1 ein Déjà-vu, waren doch dort die Lego-Dioramen des Schwabenstein 2×4 e.V., die ebenfalls fester Bestandteil der Comic Con sind, immer noch ausgestellt.

Eine Comic Con wäre natürlich keine Comic Con ohne Autogramm-Stunden, Foto-Sessions und Panels mit nationalen und internationalen, aus Film und Fernsehen bekannten Stars wie Ben Barnes, Emma Caulfield oder Jonathan Sagall, um hier nur einige zu nennen. Dieser Teil der Comic Con wurde 2021 komplett in Halle 3 verlegt, um Cosplayern und Comic-Fans in Halle 1 mehr Raum zu geben. Dies war eine richtige Entscheidung, denn die Schlangen vor manchen Autogramm-Ständen und bei den Fotosession waren teils gewaltig. Allerdings gab es auch zahlreiche kritische Stimmen, ob der bisweilen etwas seltsamen Organisation der Abläufe. Aber nachdem am Ende alle, die es wollten, ein Autogramm und / oder Foto mit ihrem Star bekommen haben, überwogen auch hier die glücklichen Gesichter der Besucher.

Abgerundet wurde die Comic Con 2021 vom Mittelaltermarkt im Rothaus Park, der trotz Kälte und zeitweiligen Niederschlägen viele Besucher zu einer Pause an der frischen Luft einlud.

Welcome to the Moon

Pünktlich zur SPIEL `21 hat der französische Verlag Blue Cocker den letzten Teil seiner Welcome-Reihe herausgebracht. Welcome to the Moon des Autorenduos Benoit Turpin und Alexis Allard ist ein Roll`n Write für bis zu 6 Personen, welches sowohl im Kampagnen- als auch im Abenteuermodus gespielt werden kann. Als Verpackung dient eine quadratische Box mit zum Thema passender Covergestaltung, in der sich 24 abwischbare Spielpläne, 6 Stifte, 112 Karten für das Standardspiel, 11 Karten für die Solo-Variante, 97 Karten für den Kampagnenmodus, das Regelheft und das Kampagnenheft befinden.

Die Erde droht unbewohnbar zu werden. Nur wenn es der Menschheit gelingt, den Mond zu besiedeln, hat sie eine Chance, weiterzuexistieren. Und so machen sich einige wagemutige Raumfahrer auf eine Mondexepedition, um den Erdtrabanten auf die Besiedlung durch die Menschheit vorzubereiten.

Bevor eine Partie Welcome to the Moon startet, muss sich die Gruppe zunächst entscheiden, ob sie im Abenteuer- oder Kampagnenmodus spielt. Wir haben uns für ersteres entschieden, weshalb wir die Kampagnenkarten nicht benötigt haben. Im Abenteuermodus wählt die Gruppe eines der 8 Abenteuer aus. Jeder Spieler erhält einen Filzstift und den Spielplan für das Abenteuer. Dann werden die Raumschiffkarten gemischt und als 3 gleich große Stapel bereitgelegt. Daneben werden die zum Abenteuer gehörenden Missionskarten platziert. Der grundsätzliche Spielablauf sieht dann so aus, dass die 3 obersten Karten der Raumschiffstapel aufgedeckt werden. Sie geben vor, welche Zahlen in welche Abschnitte des Spielplanes eingetragen werden können, wobei jeder Spieler jede Runde nur eine Zahl eintragen kann. Je nach Abenteuer können die Spieler auch noch Aktionen durchführen, wodurch sie eventuell zusätzliche Felder auf ihrem Spielplan befüllen können. Sollte ein Spieler so im Laufe der Zeit eine Mission der Missionskarten erfüllen, kündigt er dies an und trägt es ebenfalls auf seinem Spielplan ein. Die Partie endet, sobald ein Spieler alle Missionen erfüllt hat oder alle Systemfehler-Felder durchgestrichen hat oder alle Felder im Spielbereich befüllt hat. Alle Spieler zählen nun die erzielten Punkte aus abgeschlossenen Missionen und weiteren Bereichen zusammen, ziehen Mali ab und wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Welcome to the Moon ist ein wirklich gut gemachtes Roll`n Write, das einen anfangs mit seinem Regelheft etwas erschlägt, aber sich dann doch recht flott und ohne größere Probleme spielen lässt. Wie üblich bei diesem Genre muss man immer sehr gut überlegen, wo man, wann, welche Zahlen in seinen Spielplan einträgt, um durch Boni möglichst Kettenreaktionen auszulösen. Was auch gefällt, ist die Tatsache, dass das Spiel sowohl ganz normal als auch in einer Kampagne spielbar ist und auch noch eine Solo-Variante beiliegt. Ein nettes Gimmick sind zudem die kleinen Pappschächtelchen, in die man die verschiedenen Karten sauber voneinander getrennt einsortieren kann, so dass man immer alles griffbereit hat.

Titel: Welcome to the Moon
Autoren: Benoit Turpin, Alexis Allard
Verlag: Blue Cocker

Furnace

Unter den Spielen, die wir während der diesjährigen B-Rex Tage angetestet hatten, war auch der ursprünglich durch Crowdfunding finanzierte Engine-Builder Furnace des Autors Ivan Lashin, der beim Kobold Spieleverlag erschienen ist. Als Box dient ihm eine rechteckige, recht kompakte Schachtel. Öffnen wir sie, gibt sie den Blick auf ein Tiefziehteil frei, in dem, ordentlich sortiert und sicher verstaut, das Spielmaterial untergebracht ist. Dieses wiederum besteht aus 46 Karten, 5 Markern, 61 Münzen, 16 Plättchen, 17 Scheiben, 75 Rohstoffen, einem zweiteiligen Rundenzähler, einem Würfel und dem Regelheft.

Wir sind in den Gründerjahren des 19. Jahrhunderts. Wagemutige Unternehmer kaufen Fabriken und modernisieren sie, um möglichst große Gewinne zu scheffeln. Dabei müssen sie Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen möglichst geschickt kombinieren, um am Ende das Maximum an Ertrag zu erzielen.

Zu Beginn einer Partie Furnace wählt sich jeder Spieler seine Spielerfarbe und erhält den entsprechenden Spielermarker und Auktionsscheiben in seiner Farbe. Danach werden die Karten der Startfabriken und Unternehmer gemischt und jeder Spieler zieht verdeckt je eine Startfabrik und einen Unternehmer. Sodann erhält jeder Spieler die auf seiner Startfabrik oben angegebenen Rohstoffe. Die übrigen Rohstoffe, wie auch das Geld, werden bereitgelegt und je nach Spieleranzahl eine gewisse Anzahl doppelseitige Fabriken ausgelegt. Sobald auch noch der Rundenzähler auf 1 gestellt und der Startspieler bestimmt wurden, kann es losgehen. Furnace wird über 4 Runden gespielt, wobei jede Runde aus 2 Phasen besteht. In Phase 1, der Auktionsphase, bieten die Spieler beginnend mit dem Startspieler auf die ausliegenden Fabriken. Sie nutzen hierfür ihre Auktionsscheiben. Als Legeregel gilt, dass sich auf einer Fabrik immer nur eine Scheibe einer Farbe und auch nie 2 Scheiben mit dem selben Wert befinden dürfen. Haben alle Spieler ihre Scheiben gelegt, erfolgt die Auswertung. Der Spieler, der die niedrigste Scheibe gelegt hat, erhält die oben auf der Karte angegebenen Rohstoffe, der, der die höchste gelegt hat, die Fabrikkarte, die er neben seine Startfabrik legt. Nun schließt sich Phase 2, die Produktionsphase, an. Hier produzieren alle Spieler parallel in ihren Fabriken, wobei sie die Reihenfolge, in der sie die Fabriken aktivieren, beliebig festlegen können. Allerdings kann eine Fabrik pro Runde immer nur einmal aktiviert werden und es müssen alle Aktivierungen einer Karte von oben nach unten abgehandelt werden, bevor man die nächste Karte aktivieren kann. In dieser Phase ist es auch möglich, seine Fabriken zu modernisieren. Zum Abschluss von Phase 2 werden neue doppelseitige Fabriken ausgelegt, der Rundenzähler weitergedreht und der Startspielermarker im Uhrzeigersinn weitergegeben. Nach Ende der 4. Runde gewinnt, wer das meiste Geld hat.

Furnace ist ein wirklich gut gemachtes, kleines Wirtschaftsspiel mit Engine-Builder-Mechanismus, das durch einfache, leicht verständliche Regeln besticht und sich extrem schnell spielt. Simpel ist es deshalb aber definitiv nicht, denn es will verdammt gut überlegt sein, auf welche Fabriken der Auslage man bietet, um entweder Rohstoffe oder die Fabrik zu ergattern und so die eigene Produktionskette zu optimieren. Und auch hier ist es besser, zweimal nachzudenken, wann man welche Fabrik aktiviert, um am Ende auch wirklich das Maximum an Ertrag zu bekommen. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass das Spiel nur für maximal 4 Mitspieler konzipiert ist, aber vielleicht kommt ja irgendwann einmal eine Erweiterung heraus.

Titel: Furnace
Autor: Ivan Lashin
Verlag: Kobold Spieleverlag

Stuttgarter Messeherbst 2021

Nachdem ja der Stuttgarter Messeherbst letztes Jahr wegen der Coronapandemie komplett ausfallen musste, war es nun vom 18. bis 21. November wieder so weit. Allerdings wurde auch der diesjährige Messeherbst noch voll von der Pandemie überschattet und stand kurz vor der Absage. Die wegen der viel zu niedrigen Impfquoten momentan wieder explodierenden Zahlen an Neuinfizierten und vor allem an Infizierten, die die Intensivstationen füllen, führten letztlich auch dazu, dass der Messeherbst nur unter strikten 2G-Bedingungen und mit stark reduzierten Besucherzahlen durchgeführt werden konnte. So war es dann in den Hallen auch deutlich leerer als sonst, auch wenn sich immer noch eine beträchtliche Anzahl Besucher auf den Weg in die Landesmesse am Stuttgarter Flughafen gemacht hatte.

Für Spielefreunde war natürlich die Halle 1 wieder der wichtigste Anlaufpunkt, hat doch dort traditionell die Spielemesse – neben der Kreativ und dieses Jahr erstmals auch den Modellbahnern – ihren Standort. Wie kaum anders zu erwarten, waren dieses Jahr insgesamt weniger Aussteller vorhanden und auch die vom Game-Point Bietigheim betreute Spieleinsel war deutlich geschrumpft. Allerdings scheinen mittlerweile immer mehr Spieleverlage Stuttgart für sich entdeckt zu haben. So waren unter anderem Heidelbär, Hutter, Queens Games, Skellig Games und die Verlage der Spieleoffensive, um hier nur einige zu nennen, mit teils recht großen Ständen vertreten, an denen verlagseigene Promotoren interessierten Spielefans die Neuheiten erklärt haben. Gerade für alle, die nicht zur SPIEL in Essen reisen konnten oder wollten, war dies natürlich die Gelegenheit schlechthin, die 2021er Herbstneuheiten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und sie auch gleich auszuprobieren.

Und wem nach all den Spielen der Sinn nach etwas Abwechslung stand, dem boten die LEGO-Ausstellung auf der Galerie der Halle 1 und die anderen Messen in den übrigen Messehallen sowie das Straßenmusikfestival mehr als genug Alternativprogramm. Der nächste Messeherbst soll vom 17. bis 20. November 2022 stattfinden und wir hoffen wohl alle, dass dieser dann nicht mehr im Schatten von Corona stehen muss.

Factory 42

Als wir hörten, dass der finnische Verlag Dragon Dawn zur SPIEL `21 ein neues Worker Placement Spiel vorstellen wird, war klar, dass wir dieses einmal testen müssen. Von daher haben wir uns ein Exemplar von Factory 42 besorgt, das nun in Form einer großen quadratischen Box vor uns liegt. In dieser finden wir das umfangreiche Spielmaterial, bestehend aus einem Bürokratieturm, dem Spielplan, 5 kleinen Spielerplänen, 98 Karten, 47 Chips, 158 Holzwürfeln, 49 Spielfiguren, 38 Markern, 6 Loren, einer Ressourcentafel, einem Beutel und dem Regelheft.

Willkommen in einer durch die Bürokratie bestimmten Zwergenwelt. Hier musst Du als Aufseher Deinen Zwergen Arbeit zuteilen und Dich mit anderen Aufsehern absprechen, denn nur gemeinsam könnt ihr die Aufträge der Regierung erfüllen. Doch Vorsicht! Nicht immer werden sich die anderen an die Absprachen mit Dir halten.

Vor der ersten Partie Factory 42 müssen zunächst der Bürokratieturm und die Loren zusammengebaut werden. Sobald sich die Runde entschieden hat, ob sie mit oder ohne Erweiterung spielen will, kann der weitere Aufbau des Spielfeldes gemäß Regelheft erfolgen. Das Spiel an sich verläuft über 6 Runden, die immer identisch ablaufen. Zunächst werden 3 Regierungsaufträge und eine Markt-Karte gezogen und ausgelegt und die Ressourcen, die als allgemeiner Vorrat zur Verfügung stehen, ermittelt. Dann wird die oberste Karte vom Event-Stapel aufgedeckt und abgehandelt. Anschließend platzieren die Spieler reihum alle ihre Arbeiter auf dem allgemeinen Spielplan und ihren Spielerplänen. In den dritten Phase werden nun die einzelnen Abschnitte der Spielpläne nacheinander abgehandelt, wodurch z.B. Rohstoffe in Loren verladen, diese zu den Verarbeitungsstätten transportiert, Dampfkraft erzeugt, Waren gehandelt, produziert und geforscht werden kann. Anschließend erfolgt eine Wertung der erfüllten Regierungsaufträge, was den jeweiligen Spielern Siegpunkte bringt bzw. Mali im Fall, dass Aufträge nicht erfüllt wurden.  In der abschließenden Aufräumphase werden leere Loren zurück in die Tischmitte gestellt und die nächste Runde beginnt. Nach der sechsten Runde erfolgt eine Endwertung und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

Im ersten Moment scheint einen das Regelheft von Factory 42 ein wenig zu erschlagen und auch der erste Aufbau des Spieles erfordert einiges an Zeit. So ist denn auch die allererste Runde eine Art Blindflug, in der alle zunächst einmal austesten müssen, was passiert und wie die Spielmechanismen funktionieren. Da das Spiel in gewisser Weise aber selbsterklärend ist, merkt man sehr schnell, welche Strategie man hier am besten fährt. Als semi-kooperatives Spiel muss man hierbei zwar zwangsläufig mit seinen Mitspielern zusammenarbeiten, doch dies auch nur soweit, wie es einem am Ende auch nutzt. Von daher bereitet Factory 42 demjenigen, der sich auf den schwarzen Humor, der dahintersteckt und in vielen kleinen und großen Details wie dem Bürokratieturm immer wieder aufblitzt, viel Spielspaß. Was ein wenig ein Diskussionspunkt ist, ist die Verpackung. Ganz dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet, hat Dragon Dawn auf Druckverschlussbeutel zum Sortieren des Spielmaterials nach Sorten verzichtet und nur eine sehr minimalistische Pappeinlage als Sortiermöglichkeit in der Box vorgesehen. Der eine schätzt dies, der andere eher nicht, aber wer es gern super sortiert in der Box hat, kann sich die Beutelchen ja im Handel für ein paar Cent noch zukaufen.

Titel: Factory 42
Autor: Ren Multamaki
Verlag: Dragon Dawn Productions

Tödlicher Countdown

Einige Wochen vor der SPIEL `21 stand auf einmal ein Paket bei uns vor der Tür. Games Workshop hatte uns seine 3 neuen Brettspiele zugesandt, von denen wir das kooperative Spiel Tödlicher Countdown, das im Warhammer 40.000-Universum angesiedelt ist, heute hier vorstellen wollen. Geliefert wird das Spiel in einer rechteckigen Standardbox mit einer zu Warhammer 40.000 passenden, recht martialischen Covergestaltung. In ihrem Inneren finden wir einen Plastik-Tiefzieheinleger, in dem die 10 Figuren, 32 Plättchen, 16 Marker, 4 Würfel, 23 Karten und das Regelheft ordentlich sortiert und rutschsicher Platz finden.

Chaoskultisten wollen eine imperiale Makropolstadt mit einer Weltuntergangsmaschine vernichten. Nur die Spacemarines können sie jetzt noch aufhalten. Werden sie es schaffen, den Deaktivierungscode rechtzeitig in die Maschine einzugeben und zu entkommen?

Für eine Partie Tödlicher Countdown, an der bis zu 3 Spieler teilnehmen können, wird zunächst gemäß Anleitung aus den Segment-Plättchen ein Spielfeld aufgebaut. Auf dieses werden die Spacemarines auf das Eingangssegment, die Chaoskultisten auf Tunnel- bzw. angrenzende Segmente gestellt. Danach wählt jeder Spieler einen der Spacemarines und erhält dessen Datenkarte, sowie 2 zufällig gezogene Ausrüstungskarten. Die Datenkarten der Chaoskultisten werden zusammen mit den Chaoskultisten-Aktionskarten, Markern und den Würfeln bereitgelegt, der Timerwürfel auf 20 gestellt und die Partie kann starten. In jeder Runde agieren zunächst die Spacemarines, indem der jeweilige Spieler, der sie kontrolliert, seinen Spacemarine aktiviert, der dann bis zu 3 Aktionen durchführen kann. Dies kann Bewegung, Angriff, das Versiegeln von Tunnelsegmenten, die Codeermittlung und die Deaktivierung der Weltuntergangsmaschine bedeuten. Haben alle Spacemarines ihre Aktionen abgeschlossen, wird die oberste Karte vom Chaoskultisten-Aktionsstapel aufgedeckt und die Chaoskultisten führen ihre Aktionen aus. Sollten in vorherigen Runden Chaoskultisten getötet worden sein, kommen sie am Ende der Chaoskultistenphase auf einem nicht versiegelten Tunnelsegment wieder zurück ins Spiel. Zuletzt wird der Wert des Countdownwürfels um 1 verringert und die nächste Runde startet. Gelingt es den Spacemarines, vor Ablauf des Countdowns die Weltuntergangsmaschine zu deaktivieren und zu entkommen, gewinnen sie, wobei der Grad des Sieges davon abhängt, wie viele von ihnen überlebt haben. Läuft der Countdown ab oder werden alle Spacemarines getötet, haben sie verloren.

Tödlicher Countdown ist ein schnelles, kooperatives Spiel, bei dem man das Tabletop-Spielprinzip des klassischen Warhammer 40.000 in einer abgespeckten Variante gekonnt ins Brettspielformat übertragen hat. Durch den variablen Spielplan kommt hier auch bei mehrmaligem Spielen keine Langeweile auf. Hierzu tragen natürlich auch die wie stets bei Games Workshop extrem detailverliebten Figuren bei, die man vor der ersten Partie noch zusammenbauen muss. Dies ist aber kein wirkliches Problem, da der Zusammenbau in der Anleitung mit genauen Abbildungen beschrieben ist und man auch keinen Klebstoff braucht. Wobei ein Tropfen Kleber hier und da nicht schaden kann, damit gerade kleinere Teile mit der Zeit nicht doch abfallen.

Titel: Tödlicher Countdown
Autor: k.A.
Verlag: Games Workshop

Rescuing Robin Hood

Eher zufällig sind wir auf der SPIEL `21 über das Deck Building Game Rescuing Robin Hood des Autors Bryce Brown gestolpert, das beim amerikanischen Verlag Castillo Games erschienen ist. Eine quadratische Box mit Covergestaltung des Künstlers Paul Vermeesch bildet die Verpackung des Spiels. Öffnen wir sie, finden wir das Spielmaterial, welches in einem Tiefzieheinleger sicher und ordentlich sortiert untergebracht ist. Es besteht aus 233 Karten, 5 Anzeigetafeln, 48 Holzwürfeln, 33 Tokens, einem Ablagebrett, dem Charakter- und dem Regelheft.

Der finstere Sheriff von Nottingham verhaftet immer mehr unschuldige Bürger aus Sherwood. Ihre einzige Hoffnung ist Robin Hood, doch auch diesen hat der Sheriff in Ketten gelegt und so liegt es nun an seinen Kameraden, die Dorfbewohner und Robin wieder zu befreien.

Zur Spielvorbereitung erhält jeder Spieler eine Anzeigetafel, die er mit den Holzsteinchen als Markern versieht und eine Übersichtskarte. Dann werden die Charakterkarten gemischt und jeder Spieler zieht zufällig eine. Desweiteren erhält jeder Spieler 8 Start-Dorfbewohner, die er als verdeckten Nachziehstapel neben seine Anzeigetafel legt. Danach werden auch noch die Karten der Dorfbewohner und die der Wachen des Sheriffs nach Sorten getrennt gemischt und zusammen mit den Karten für Robin und den Sheriff, sowie dem Ablegebrett und der Sherwood Forest-Karte gemäß Anleitung auf dem Tisch platziert. Zuletzt werden noch die zur Spielerzahl passenden Szenario-Karten und die Tokens bereitgelegt und die Befreiung von Robin Hood kann starten. Eine Partie läuft über 4 Runden mit einer anschließenden fünften Abschlussrunde. In den ersten 4 Runden, gibt die Szenariokarte immer vor, wieviele Dorfbewohner aus dem allgemeinen Vorrat und wie viele Wachen des Sherrifs in die Tischmitte gelegt werden. Jeder Spieler deckt dann die obersten 4 Karten seines Dorfbewohnerstapels auf und addiert deren Charakterwerte und die seines Helden zusammen, welche er mit den Holzsteinchen auf der Anzeigetafel markiert. Sollte er Skill Tokens durch einzelne Dorfbewohner erhalten, legt er diese vor sich ab. Der jeweils aktive Spieler kann in seinem Zug dann bis zu 2 Angriffe auf die Wächter des Sheriffs durchführen, um die Dorfbewohner, die sie bewachen, zu befreien. Dafür muss er für jeden Angriff einen der 4 addierten Charakterwerte seiner Truppe nutzen, wobei jeder Charakterwert einen anderen Angriffsmodus bedingt. Gelingt der Angriff, kommen die befreiten Dorfbewohner auf das Ablagebrett. Nachdem alle Spieler reihum so ihre Angriffe ausgeführt haben, wobei nicht genutzte Charakterpunkte teilweise an den nächsten Spieler weitergegeben werden können, kommen die nicht befreiten Dorfbewohner nach Nottingham Castle, während die Spieler die restlichen unter sich aufteilen können. Dann folgt die nächste Runde nach identischen Regeln. Immer wenn eine Szenariokarte gewechselt wird, müssen die Spieler zudem alle ihre Dorfbewohnerkarten durchsehen und das Deck wieder auf 8 Karten reduzieren. Die abgeworfenen Karten kommen auf die Sherwood Forest-Karte. Nach der vierten Runde reduzieren die Spieler ihre Decks auf jeweils 4 Karten und es kommt zum Endkampf, wozu in der Tischmitte nun gemäß Anleitung die Wachen des Sheriffs, die Nottingham Castle-Karte, sowie die Charakterkarten von Robin Hood und vom Sheriff platziert werden. In dieser fünften und abschließenden Runde müssen die Spieler versuchen, erst die Mauern von Nottingham Castle zu überwinden und dann alle Wachen auszuschalten, um Robin Hood zu befreien. Gelingt dies, hat die Gruppe gewonnen und kann noch versuchen, als Bonus den Sheriff gefangen zu nehmen. Gelingt es nicht, verliert die Gruppe.

Rescuing Robin Hood ist ein gut gemachtes, kooperatives Deck Building Game, das sich sehr leicht erlernen lässt und sich dann recht flott spielt. Essenziell bei diesem Spiel ist es, dass sich die Spieler untereinander genau absprechen. Denn hier muss man den Einsatz der Tokens und auch die Angriffe sehr gut koordinieren, um in den ersten 5 Runden möglichst viele Dorfbewohner und in der sechsten Runde dann Robin Hood auch wirklich zu befreien, weil man vorher nie weiß, wie stark die Wachen des Sheriffs, gegen die man antritt, sind und ob somit die eigenen Charakterwerte reichen, um sie zu besiegen. Was uns zudem sehr gut gefallen hat, ist das wirklich schöne Spielmaterial, das mit viel Liebe zum Detail und Humor gestaltet wurde.

Titel: Rescuing Robin Hood
Autor: Bryce Brown
Verlag: Castillo Games

Tinderblox

Unter den zahlreichen Verlagen, über die wir während der SPIEL `21 in Halle 5 gestolpert sind, war auch der englische Verlag Alley Cat Games. Dieser hat unter anderem auch diverse Geschicklichkeitsspiele im Programm, von denen wir Tinderblox des Autors Rob Sparks einmal genauer unter die Lupe genommen haben. Es wird in einer kleinen, hübsch gestalteten Blechdose geliefert, in der sich neben dem Regelfaltblatt eine Pinzette, 24 Karten und 20 Holzteile befinden, welche dann auch schon das komplette Spielmaterial bilden.

Ein Lagerfeuer zu machen, kann ja so schwer nicht sein. Oder vielleicht doch? Nicht umsonst mahnt man kleine Kinder, nicht mit dem Feuer zu spielen. Denn allzu schnell verbrennt man sich dabei die Finger.

Zum Start einer Partie Tinderblox wird zunächst die Lagerfeuerkarte in die Tischmitte gelegt und mit Holzscheiten bestückt. Die übrigen Holzscheite werden zusammen mit den Feuersteinchen in die Box gegeben, ordentlich gemischt und dann bereitgestellt. Sobald auch noch die Tinderblox-Karten gemischt und als verdeckter Nachziehstapel zusammen mit der Pinzette auf dem Tisch platziert wurden, kann es losgehen. Der aktive Spieler zieht eine Karte vom Tinderblox-Stapel. Diese gibt an, welches Teil bzw. Teile er mit der Pinzette aus der Box fischen und auf dem Lagerfeuer ablegen muss. Gelingt ihm dies, ist der nächste Spieler am Zug. Fällt ihm das Teil herunter oder wird das Lagerfeuer zerstört, scheidet der Spieler aus. Die Partie endet, wenn nur noch ein Spieler übrig ist, der das Spiel somit gewinnt.

Tinderblox ist ein extrem spaßiges, kleines Geschicklichkeitsspiel mit sehr einfachen Regeln. Aber wie so oft bei scheinbar einfachen Spielen, steckt der Teufel im Detail. Denn es ist gar nicht so einfach, die Teile des Lagerfeuers aus der Box zu fischen und dann in der richtigen Orientierung auf dem Lagerfeuer zu platzieren, ohne dass der dort schon vorhandene Stapel in sich zusammenfällt. Dass man dann hin und wieder auch noch die Hand wechseln muss, macht das Ganze nicht gerade einfacher. Von daher haben wir hier ein kurzweiliges Spiel für zwischendurch, das einem viel Freude bereitet. Zudem ist auch die Verpackung wirklich schön gestaltet und auch das Spielmaterial sehr hochwertig mit Echtholzteilen.

Titel: Tinderblox
Autor: Rob Sparks
Verlag: Alley Cat Games

Moon Adventure

Ein Verlag, den wir bisher so gar nicht auf dem Schirm hatten, ist Oink Games, der sich auf kleine aber feine Brettspiele spezialisiert hat. Zu den Neuheiten, die Oink Games auf der SPIEL `21 vorgestellt hat, gehört auch das kooperative Spiel Moon Adventure des Autors Jun Sasaki, das ganz zur Firmenphilosophie passend natürlich in einer extrem kompakten Box daherkommt. Öffnen wir diese, so finden wir darin die mehrsprachigen Regelheftchen, 47 Chips, 61 Karten, 1 Plättchen, 10 Marker, 3 Würfel und 7 Figuren.

Bei dieser Mondmission ist etwas gründlich schieflaufen. Ein Magnetsturm hat eure Vorräte über die Mondoberfläche verstreut. Wird es euch gelingen, die wichtigsten Dinge wieder einzusammeln und es rechtzeitig zur Basisstation zurückzuschaffen, bevor euch der Sauerstoff ausgeht?

Zur Spielvorbereitung wird zunächst das Basisplättchen in die Tischmitte gelegt und danach die Materialchips nach Bereichsnummern getrennt daran angelegt. OGS-Chips, Routenmarker und Bergungschips kommen griffbereit daneben und am Ende der Materialchipsreihe wird noch die Rover-Miniatur nebst zugehöriger Karte platziert. Anschließend suchen sich die Mitspieler eine Farbe aus, erhalten die zugehörige Spielfigur, die sie auf das Basisplättchen stellen, eine Übersichtskarte und 5 Containerkarten, die sich vor sich auslegen. Nun ziehen die Spieler verdeckt eine Rollenkarte. Zieht dabei einer die Karte Ingenieur, erhält er zusätzlich noch die Roboterfigur. Sodann werden die Sauerstoffkarten gemischt, an jeden Spieler 3 verteilt, die diese auf ihre Containerkarten legen und die übrigen zusammen mit einer Magnetsturmkarte als Wegwerfstapel abgelegt. Die restlichen Magnetsturmkarten kommen griffbereit daneben. Sobald der Startspieler bestimmt ist, kann es losgehen. Der aktive Spieler nimmt in seinem Zug eine seiner Sauerstoffkarten und legt sie auf den Wegwerfstapel. Die Karte gibt an, mit wie vielen Würfeln er in dieser Runde würfeln darf. Das Würfelergebnis gibt an, wie viele Aktionspunkte er in dieser Runde hat. Seine Aktionspunkte kann der Spieler nun nutzen, um sich über die ausliegenden Chips zu bewegen, einen Sauerstoffgenerator zu aktivieren, die Route zu erschließen, mit Mitspielern Containerinhalte zu tauschen oder Material zu bergen. Als Gratisaktion kann er zudem, sofern er auf einem Sauerstoffgenerator-Chip steht, seine Sauerstoffvorräte wieder auffüllen, wozu er – sofern kein Nachziehstapel vorhanden ist – den Wegwerfstapel mischt und dann so viele Karten zieht, wie er freie Container hat. Zieht er dabei eine Magnetsturmkarte, ist der Generator zerstört. Das Spiel endet, wenn ein Spieler am Zug ist und keinen Sauerstoff mehr hat oder alle Crewmitglieder zurück in der Basis sind. In letzterem Fall wird überprüft, ob sie genügend intaktes Material gesammelt haben, um die Siegbedingung zu erfüllen. Ist dies nicht der Fall, hat die Gruppe verloren.

Moon Adventure hat es wirklich in sich. Eigentlich scheint die Aufgabenstellung, genügend intaktes Material einzusammeln, ja recht einfach. Doch wird hier der Sauerstoff zum limitierenden Faktor. Nur wenn alle Spieler als Gruppe zusammenarbeiten und jeder die Spezialfähigkeiten seiner Rolle optimal nutzt, hat man hier überhaupt eine Chance, dass es alle zurück zur Basis schaffen. Und selbst dann kann es immer noch passieren, dass man nur defektes Material eingesammelt hat, weil dies wird erst am Ende der Partie überprüft. Von daher haben wir hier ein wirklich spannendes, kleines Spiel mit extrem hohem Wiederspielwert, das nicht zuletzt auch durch die putzigen, kleinen Figuren und das allgemein mit viel Liebe zum Detail gestaltete Spielmaterial zu punkten vermag.

Titel: Moon Adventure
Autor: Jun Sasaki
Verlag: Oink Games

K3

Nachdem wir ja im Frühjahr 2021 auf Neuheiten von Helvetiq verzichten mussten, hat der Basler Verlag zur SPIEL `21 nun ein kleines Neuheitenfeuerwerk abgefeuert. Eines der neuen Spiele, die auf der Messe vorgestellt wurden, ist das Programmierspiel K3, das von Philippe Proux entwickelt wurde. Schon die Verpackung ist dabei ein echter Eyecatcher, ist sie doch würfelförmig und zudem noch in einem wirklich strahlenden Gelbton gehalten. In Ihr finden sich ein kleiner Jutebeutel mit 55 Holzsteinen und das mehrsprachige Regelheft.

Der K3 gilt nicht umsonst als einer der am schwierigsten zu besteigenden Berge weltweit. Und so muss man seinen Aufstieg sehr gut planen, will man am Ende wirklich den Gipfel erreichen.

Zur Vorbereitung einer Partie K3 werden zunächst die Spielsteine – bis auf die weißen und holzfarbenen – in den Jutebeutel gegeben. Dann werden 9 zufällig gezogen und als Basecamp in einer Reihe in der Tischmitte platziert. Danach ziehen die Spieler reihum immer blind 3 heraus, bis alle Steine verteilt sind. Zuletzt erhalten die Spieler noch weiße und holzfarbene Steine, wobei sich deren Anzahl nach der Zahl der Mitspieler richtet. Nun schichten alle Spieler ihre Spielsteine zu einer kleinen Pyramide vor sich auf, wobei der weiße Stein bei 4 Spielern neben derselben abgelegt wird. In K3 wählt der aktive Spieler einen freien Stein seiner Pyramide und legt ihn über 2 Spielsteine des Basecamps. Dabei muss dieser Stein immer auf mindestens einem gleichfarbigen Stein abgelegt werden. Kann ein Spieler keinen Stein ablegen, kann er den weißen Stein einsetzen, um eine Runde zu pausieren. Kann er auch dann keinen Stein ablegen, scheidet er aus. Legt ein Spieler einen Stein auf 2 gleichfarbige Steine, darf sein linker Nachbar einen Stein aus der Auslage des aktiven Spielers klauen. Die holzfarbenen Steine dienen als Jokersteine, die jede Farbe annehmen können. Es gewinnt am Ende der Spieler, der als letzter noch übrig ist.

Auf den ersten Blick erscheint es ja ganz einfach, farbige Steine übereinander zu stapeln. Doch so einfach ist es dann eben doch nicht. Schon der Aufbau der eigenen Pyramide will sehr genau durchdacht sein, denn sonst manövriert man sich allzu schnell in eine Sackgasse und kann keine Steine mehr setzen. Wer an kniffligen Denksportspielen Spaß hat, der wird auch an K3 seine Freude haben, das sich trotz allem extrem fix und ohne lange Wartezeit für die inaktiven Spieler spielen lässt. Zudem begeistern einmal mehr die hochwertigen Spielmaterialien und die stabile, schön gemachte Box, die zum bekannten Helvetiq-Standard gehören.

Titel: K3
Autor: Philippe Proux
Verlag: Helvetiq