Beasty Bar – Down Under

Das Kartenspiel Beasty Bar zählt zu den Klassikern im Programm des Zoch Verlages. Erstmals 2014 erschienen hat der Titel 2024 in Form von Beasty Bar – Down Under, welches der Erfinder der Reihe Stefan Kloß zusammen mit Anna Oppholzer entwickelt hat, Zuwachs erhalten, der uns diesmal in die Tiefen des Ozeans entführt. Dementsprechend ziert auch ein Octopus, der wie auch die anderen Meeresbewohner aus der Feder von Alexander Jung stammt, das Cover der kompakten, quadratischen Box. Öffnen wir diese, so finden wir darin 56 Karten, zwei Übersichten und das mehrsprachige Regelheft, womit auch schon das gesamte Spielmaterial aufgezählt wäre.

Vor Como Varans Beasty Bar drängen sich mal wieder die Besucher. Doch nicht jeder von ihnen wird auch Einlass erhalten. Stattdessen wird so mancher rausgeworfen werden.

Zur Spielvorbereitung kommen die Karten Beasty Bar und Heaven`s Gate ans linke Ende der so genannten Drängelmeile in der Tischmitte, während die Karten Rauswurf und Das war`s deren rechtes Ende bilden. Die Spieler wiederum nehmen sich die Tierkarten in der Farbe ihrer Wahl, mischen diese verdeckt gut durch und legen sie als persönlichen Zugstapel vor sich ab. Von diesem ziehen sie vier Karten auf die Hand. Ist ein Startspieler bestimmt, kann es losgehen. In seinem Zug muss der aktive Spieler eine seiner Handkarten ausspielen, indem er sie ans rechte Ende der Kartenreihe in der Drängelmeile legt, sofern die Karte nichts anderes vorgibt. Dann wird der Spezialeffekt des Tieres abgehandelt und überprüft, ob fünf Karten in der Drängelmeile liegen. Ist dies nicht der Fall, ist der nächste Spieler am Zug. Ist es der Fall, kommen die beiden Karten ganz links verdeckt auf die Beasty Bar-Karte, die Karte ganz rechts offen auf die Das war`s-Karte. Die verbliebenen Karten in der Drängelmeile werden zuletzt noch nach links verschoben. Nach Ende seines Zuges zieht der Spieler dann wieder auf vier Karten auf. Die Partie endet, wenn die Spieler alle ihre Karten ausgespielt haben. Es werden nun die Werte der Karten der Spieler auf der Beasty Bar-Karte addiert. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Wer das klassische Beasty Bar schon kennt, der wird hier natürlich ein Deja-vue haben, denn die Grundregeln an sich sind weitgehend identisch. Lediglich die Spezialfähigkeiten der Tiere sind wieder neu und sich diese alle zu merken, ist das eigentlich schwierige an diesem Spiel, dessen Grundregeln familienfreundlich einfach sind. Von daher muss man Beasty Bar – Down Under schon ein paar Mal spielen, um dann zu wissen, wie und wann man welches Tier am besten einsetzt. Alles in allem ein sympathisches Spiel, das sowohl etwas für alte Hasen der Reihe als auch für komplette Neueinsteiger ist.

Titel: Beasty Bar – Down Under
Autoren: Stefan Kloß, Anna Oppolzer
Verlag: Zoch