All you can repeat

Game Factory hatte zur Spielwarenmesse 2026 diverse neue Titel mit im Gepäck. Einer von ihnen ist das Gedächtnisspiel All you can repeat des Autors Jürgen Heel, das wir uns heute im Blog einmal etwas genauer anschauen wollen. Die Verpackung des Spiels bildet dabei eine kompakte, quadratische Box, mit einem Pappeinleger im Innern. Dort wiederum finden wir eine Sanduhr, 60 Karten und das Regelheft vor, welche dann auch schon das gesamte Spielmaterial bilden.

Im Restaurant ist mal wieder die Hölle los und es kommt eine Bestellung nach der anderen herein. Hier den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach und wer nicht aufpasst, hat auf einmal mehr auf der Rechnung stehen, als er wirklich gegessen hat.

Zur Spielvorbereitung werden die Karten gut durchgemischt und als verdeckter Zugstapel in die Tischmitte gelegt. Die Sanduhr kommt griffbereit ebenfalls auf den Tisch. Ist jetzt noch ein Startspieler bestimmt, kann es losgehen. In seinem Zug deckt der aktive Spieler die oberste Karte vom Stapel auf, sagt laut das gezogene Gericht an und legt sie auf den Ablagestapel. Dies erfolgt reihum so lange, bis entweder ein Spieler die Repeat-Karte aufdeckt oder ein Spieler in seinem Zug „Zahlen bitte“ ruft. Wird die Repeat-Karte aufgedeckt, nimmt der Spieler links vom aktiven Spieler den Ablagestapel und startet die Sanduhr. Der aktive Spieler muss nun versuchen, alle Gerichte des Ablagestapels zu nennen. Gelingt ihm dies in der gegebenen Zeit, passiert nichts. Kann er nicht alle Gerichte aufzählen oder nennt er falsche Gerichte, muss er das teuerste Gericht aus dem Ablagestapel auf seinen persönlichen Rechnungsstapel legen. Die übrigen Karten kommen unter den Zugstapel zurück. Ruft dagegen der aktive Spieler „Zahlen bitte“, nimmt er den Ablagestapel und startet wiederum die Sanduhr. Nun müssen seine Mitspieler versuchen, die Gerichte im Stapel in der gegebenen Zeit zu nennen. Schaffen sie dies, muss der aktive Spieler das teuerste Gericht auf seinen Rechnungsstapel nehmen. Schaffen sie es nicht, verteilt der aktive Spieler die Karten der Gerichte, die nicht genannt wurden, beliebig unter seinen Mitspielern. Die Partie endet, sobald die fünfte Repeat-Karte aufgedeckt wurde. Die Spieler addieren nun die Werte der Gerichte auf ihren Rechnungsstapeln. Wer den geringsten Betrag hat, gewinnt.

All you can repeat ist ein Spiel, das man nie mit Kindern spielen sollte, denn wie beim Memory auch hat man sonst keine Chance. Hier gilt es nämlich, sich Speisen zu merken, was mit zunehmendem Alter und auch nach einem langen Spieleabend natürlich immer schwerer wird. Von daher kann man sich schon auf hämisches Gelächter einstellen, wenn man die Repeat-Karte zieht und einem dann einfach nicht einfallen will, was da alles im Stapel ist. Wer ein witziges und schnelles Party- und Familienspiel sucht, der macht hier beim Kauf definitiv nichts falsch.

Titel: All you can repeat
Autor: Jürgen Heel
Verlag: Game Factory