Eine der Neuheiten, die der Ravensburger Verlag mit zur SPIEL nach Essen gebracht hatte, war das reichlich augenzwinkernde Quiz- und Partyspiel Match me if you can der beiden Autoren Julien Gupta und Johannes Berger. Eine kompakte Rechteckbox mit neugierig dreiblickenden Toastern bildet dabei die Verpackung, welche im Innern einen Pappeinleger aufweist. Dieser sorgt beim Spielmaterial für Ordnung, welches wiederum aus 150 Karten, einer Punkteleiste, acht Markern, acht Chips, einem Block und dem Regelfaltblatt besteht.
Was würden wohl Gegenstände antworten, wenn man ihnen komplett absurde Fragen stellt? Finde es mit Deinen Freunden zusammen heraus und ermittelt, wer von euch der beste Gegenstand-Versteher ist.
Zur Spielvorbereitung kommt die Punkteleiste in die Tischmitte und die Karten werden nach Leveln getrennt gemischt. Dann wählt jeder Spieler einen Punktemarker und legt ihn an das Nullerfeld der Leiste an. Zudem erhält jeder Spieler auch noch einen Match-Chip und eine Spalte von einem Blatt des Blocks. Haben sich alle auch noch mit einem Stift bewaffnet und ist ein Startspieler bestimmt, kann es losgehen. Der aktive Spieler nimmt die oberste Karte vom Stapel des ersten Schwierigkeitsgrades, dreht sie um und liest die Frage für alle vor. Die Spieler überlegen nun eine Antwort und notieren diese verdeckt auf ihrem Blatt. Haben alle eine Antwort aufgeschrieben, werden diese aufgedeckt. Haben mehrere Personen identische Antworten gegeben, haben sie ein Match und erhalten dementsprechend Punkte. Nun nimmt der aktive Spieler die oberste Karte des zweiten Schwierigkeitsgrades und es wird entsprechend verfahren, allerdings dürfen nur noch die Spieler mitspielen, die ein Match hatten. Die übrigen können aber darauf wetten, ob es ein Match gibt oder nicht und erhalten einen Punkt, wenn sie richtig liegen. Danach wird auch noch eine Karte des dritten Schwierigkeitsgrades in gleicher Weise abgehandelt. Die Runde endet, wenn in einem Level kein Match zustande kam oder die Karte von Level 3 abgehandelt wurde. Dann ist der nächste Spieler im Uhrzeigersinn der aktive Spieler und eine neue Runde startet. Die Partie endet, wenn ein Spieler 13 oder mehr Punkte erreicht hat. Dieser gewinnt das Spiel.
Match me if you can wird seinem Anspruch als Partyspiel wirklich mehr als gerecht, denn es hat extrem einfache Regeln, so dass man sofort drauf losspielen kann. Zudem sind bei den teils recht sinnbefreiten Fragen an die Gegenstände die Lacher oft schon vorprogrammiert und dabei der Spielspaß gegeben. Die Matches am Ende zustande zu bekommen, ist dann zwar bisweilen gar nicht so einfach, vor allem wenn die Beteiligten in komplett gegensätzliche Richtungen denken. Aber das ist letztlich auch nicht schlimm, denn dieses Spiel nimmt sich selbst nicht wirklich ernst und ist von daher für Leute, die verbissen gewinnen wollen, eh nicht geeignet. Wer dagegen im Kreise seiner Freunde einen lustigen Abend haben will, der macht hier beim Kauf nichts falsch.
Titel: Match me if you can
Autoren: Julien Gupta, Johannes Berger
Hersteller: Ravensburger







