Oink Games war auf der SPIEL 25 mit einem wirklich prall gefüllten Neuheitenpaket am Start. Eine der Spieleneuheiten ist dabei das Spiel Aalles oder Nichtsss des Autorenduos Bruno Faidutti und Jun Sasaki, das im englischen Original unter dem Titel Wriggle Roulette erschienen ist. Wie bei Oink Games üblich besitzt natürlich auch die Neuheit wieder einmal eine mehr als kompakte, rechteckige Box, die randvoll mit Spielmaterial ist. Dieses besteht aus einem Beutel, 68 Spielsteinen, 32 Chips und den mehrsprachigen Regelfaltblättern.
Aale verbergen sich bekanntlich gerne im Schlamm und so muss man tief in diesen hineingreifen, um sie zu erwischen. Doch Vorsicht! Denn im Schlamm lauern auch Schlangen und wer hier zu viele angelt, verliert schnell alles.
Zur Spielvorbereitung kommen die Spielsteine in den Beutel und werden gut durchgemischt. Liegen auch noch die Punktechips bereit, kann es losgehen. In jeder Runde ziehen alle Spieler reihum blind bis zu vier Spielsteine aus dem Beutel, wobei sie sich diese zunächst nicht anschauen. Auf ein gemeinsames Signal hin öffnen dann alle Spieler ihre Hände. Befinden sich in den Händen der Spieler und in der Tischmitte dabei mehr Schlangen (rote Spielsteine) als für die Spieleranzahl erlaubt, kommt es zu einem Schlangenausbruch und alle Spieler, die die meisten Spielsteine in der Hand halten, verlieren alle ihre Aale (schwarze Spielsteine). Die anderen Spieler erhalten so viele Punkte, wie sie Aale vor sich und in der Hand haben. Kommt es zu keinem Schlangenausbruch, legen die Spieler die Aale vor sich ab, Schlangen kommen in die Tischmitte. Und die nächste Runde startet. Zieht ein Spieler keine Spielsteine aus dem Beutel, scheidet er aus der aktuellen Runde aus und erhält Punkte gemäß der Aale in seiner Auslage, welche er dann wieder in den Beutel wirft. Die Partie endet, sobald ein Spieler mindestens 20 Punkte hat.
Die Spiele von Oink Games kommen bei uns ja immer gerne auf den Tisch, denn hier ist der Spielspaß eigentlich garantiert. Das war auch diesmal bei Aalles oder Nichtsss wieder so. Wir haben hier ein sehr kurzweiliges und spannendes Spiel mit einfachen Regeln für die ganze Familie vor uns, das einfach Laune macht. Ist die erste Runde dabei im Regelfall immer sehr entspannt, fängt ab Runde zwei das Taktieren an. Wie viele Schlangen liegen schon in der Tischmitte? Wie viele Spielsteine ziehen wohl die anderen und wie viele soll man selbst ziehen? Oder ist es nicht vielleicht sinnvoll, seine Aale und damit Punkte zu sichern und auszusteigen? Wir hatten mit diesem Titel jedenfalls definitiv wieder unseren Spaß.
Titel: Aalles oder Nichtsss
Autoren: Bruno Faidutti, Jun Sasaki
Hersteller: Oink Games







