Vom 15. bis zum 19. Oktober fand dieses Jahr die 77. Ausgabe der Frankfurter Buchmesse statt. Und wie jedes Jahr sind natürlich auch wir dieses Jahr wieder vor Ort gewesen.
Der positive Trend des Vorjahres hat sich dabei auch 2025 fortgesetzt, so dass nicht nur ein Zuwachs bei den Ausstellern auf nunmehr 4.350, sondern auch bei den Besuchern verzeichnet werden konnte. Es fanden nämlich dieses Jahr insgesamt rund 238.000 Besucher – 118.000 davon Fachbesucher – den Weg in die Mainmetropole. Noch deutlicher als bei den Fachbesuchern war der Anstieg aber bei den Privatpersonen, die auf die Messe strömten.
Dies lag wohl nicht zuletzt daran, dass 2025 erstmals auch der komplette Freitag für Privatbesucher geöffnet war. Und auch die Tatsache, dass es den Ausstellern diesmal während der kompletten Messe erlaubt war, ihre Bücher an die Besucher zu verkaufen, dürfte den Besucherandrang weiter befeuert haben. Allerdings war auch die Buchmesse 2025 noch weit vom Vor-Corona-Niveau entfernt, was sich einmal mehr an den breiten Gängen in den Hallen und an den Fachbesuchertagen auch daran zeigte, dass man sich entspannt durch die Hallen bewegen konnte.
Nichtsdestotrotz bleiben Bücher aber weiter wichtig und sind, wie man an den steigenden Besucherzahlen ja sah, wieder auf Wachstumskurs, wobei neben den klassischen Druckerzeugnissen auch eBooks und Hörbücher immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein weiteres Segment, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das Thema New Adult, dem auch dieses Jahr in Halle 1 wieder ein eigener Bereich gewidmet war.
Ein weiteres Messehighlight war natürlich wie jedes Jahr der Auftritt des Ehrengastes. Die Philippinen präsentierten sich dabei nicht nur mit Panels, Lesungen und Performances auf der Messe selbst. Am Jeepney Journey kamen rund 10.000 Besucher auf den Frankfurter Roßmarkt, wo bei Hip-Hop, Streetfood und Lesungen ein internationales Straßenfestival entstand und der einzige Jeepney in Deutschland zum Publikumsmagnet wurde.
Doch wir waren natürlich in erster Linie wegen der Spieleverlage auf der Messe. Auch hier hat sich die positive Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt. Neben den Messedauergästen Moses, Ravensburger wie auch Kosmos und dem Magellan Verlag, waren auch Denkriesen, EMF, sowie der Krimispielverlag Magnificum wieder vertreten. Zudem präsentierte sich erstmals auch der Branchenriese Asmodee mit einem eigenen Stand auf der Messe und auch die Münchner Verlagsgruppe stellte dieses Jahr ihr Spieleprogramm vor. Wir sind daher schon jetzt gespannt, wieviel Raum der Spielesektor auf der Buchmesse 2026 einnehmen wird.
Unser Fazit unseres Abstechers in die Mainmetropole ist jedenfalls wieder mehr als positiv, so dass wir auch 2026 wieder vor Ort sein werden. Gastland der 78. Buchmesse wird dann Tschechien sein.








































