Get that Cat

Zu den Frühjahrneuheiten 2025 des Stuttgarter Kosmos Verlages gehört auch das Reaktionsspiel Get that Cat, um das es heute bei uns hier im Blog gehen soll. Als Verpackung dieses Titels des Autors Tobias Tesar dient dabei eine kompakte Rechteckbox mit Klappdeckel und einer zum Spielethema mehr als passenden Covergestaltung. Klappen wir den Deckel auf, so finden wir im Innern der Box 18 Ufos, 66 Karten, eine Zielbox und das Regelfaltballt, womit dann auch schon das gesamte Spielmaterial aufgezählt wäre.

Die Aliens sind da und haben es auf kuschelige, kleine Katzen abgesehen! Doch im Zielgebiet sind auch jede Menge stachelige Kakteen zu finden und da unsere Aliens in Eile sind, kommt es da doch immer mal wieder zu Verwechslungen…

Zur Spielvorbereitung werden die Zielbox in die Tischmitte gestellt und die Spielkarten gemischt. Von diesen bekommt jeder Spieler zehn Stück als verdeckten Nachziehstapel, die er vor sich ablegt. Ebenso erhält jeder Spieler auch ein Set von drei Ufos und die Karte des Aliens seiner Wahl. Sind alle Spieler startklar, kann es dann auch schon losgehen. In jeder Runde decken alle Spieler gleichzeitig die oberste Karte ihres Nachziehstapels auf. Liegt vor ihnen noch eine Karte aus vorherigen Runden, legen sie die neue Karte auf diese Karte drauf. Dann ist Schnelligkeit gefragt, denn nun müssen die Spieler ihr Ufo in der Farbe der Katze auf den Karten, die sie ergattern wollen, in die Zielbox werfen. Haben alle Spieler so alle Ufo-Karten geworfen, die sie werfen wollten, wird die Zielbox umgedreht und der Ufo-Kartenstapel ausgewertet. Die Farbe der obersten Karte, bestimmt nun, was der Besitzer der Karte erhält. Liegt ein Kaktus in dieser Farbe in der offenen Auslage muss der Spieler diesen als Minuspunkt unter seine Alienkarte schieben. Liegt kein Kaktus dieser Farbe aus, aber eine Katze, so nimmt der Spieler diese als Pluspunkt. So werden nacheinander alle Ufo-Karten abgehandelt, dann beginnt die nächste Runde. Die Partie endet, wenn die Spieler ihre letzte Karte vom Nachziehstapel aufgedeckt haben. Alle Spieler addieren nun die Pluswerte ihrer gewonnenen Karten, von denen sie die Minuswerte der gewonnenen Karten abziehen. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Get that Cat ist ein leicht chaotisches Reaktionsspiel für die ganze Familie, das wirklich Laune macht. Die Grundregeln sind daher wirklich mehr als einfach und bieten keinerlei Tücken, so dass man sofort drauf losspielen kann. Beim Spiel selbst sind die Lacher dann aber schon vorprogrammiert, wenn wieder einmal ein Mitspieler im Eifer des Gefechts seine Ufo-Karte in die Zielbox geworfen hat, weil er nicht gesehen hatte, dass da auch noch ein Kaktus dieser Farbe in der Auslage liegt. Genauso sollte man natürlich auch noch ein wenig im Kopf haben, was da eventuell an alten Karten unter den aktuellen Karten in der Auslage liegt, denn auch da kann sich die schon sicher geglaubte Katze dann plötzlich in einen Kaktus und damit in Minuspunkte verwandeln. Wir hatten mit diesem Titel jedenfalls extrem viel Spaß und da er mit bis zu sechs Personen spielbar ist, ist er auch als Partyspiel mehr als geeignet.

Titel: Get that Cat
Autor: Tobias Tesar
Hersteller: Kosmos