Spieletests

Black Stories – Sebastian Fitzek Edition

Knifflige, rabenschwarze Rätsel sind das Markenzeichen der Black Stories Reihe des Moses Verlages. Diese begeistern seit 2004 in mittlerweile 13 Ausgaben und 24 Themeneditionen eine stetig wachsende Fangemeinde. Zu ihr zählt seit längerem auch der bekannte Thrillerautor Sebastian Fitzek, der mit über 11 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste Autor Deutschlands ist. Da Fitzek bereits 2017 bei der Entwicklung des Brettspiels Safehouse, einer Mischung aus Gruselgeschichten und Gesellschaftsspiel, mitgewirkt hatte, lag es nahe, ihn auch mit der Entwicklung der neuesten Edition der Black Stories zu betrauen.

Foto: © Moses Verlags GmbH

Eine Hälfte der 50 Rätsel hat Sebastian Fitzek dazu komplett neu geschrieben. Die andere Hälfte basiert auf seinen Thrillern, ohne Spoiler-Gefahr allerdings. So bleibt einem der Lesespaß an seinen Büchern erhalten, auch wenn man die neue Black Stories Edition spielt, genauso wie der Spielspaß jenen erhalten bleibt, die die Bücher schon kennen.

Die 50 Rätselkarten sind  als Hommage an den Autor in einer hochwertigen Geschenkbox in Buchform verpackt, in der sich auch eine kurze Spielanleitung findet. Für Kenner der Reihe unnötig, denn die Spielregeln sind wie gehabt: Ein Spieler fungiert als Gebieter und liest das Rätsel vor und die übrigen Spieler müssen versuchen, durch Fragen, die der Gebieter mit Ja oder Nein beantworten kann, das Rätsel zu lösen. Dass dies nicht so einfach ist, ist bei einem Autor wie Sebastian Fitzek sichergestellt, so dass diese neueste Edition der Black Stories Reihe einmal mehr jede Menge Spielspaß garantiert, vor allem wenn man in größeren Gruppen versucht, die Rätsel zu lösen.

Titel: Black Stories – Sebastian Fitzek Edition
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Moses

Dominion – Die Intrige

Bereits 2009 erschien Dominion – Die Intrige, das zunächst als eigenständiges Spiel ausgelegt war und daher neben den neuen Königreich- und Aktionskarten auch die Basiskarten in einem kompletten Satz von 500 Karten umfasste. Seit 2014 wird Die Intrige von Rio Grande Games in Deutschland nur noch als reine Erweiterung ohne Basiskarten vertrieben und ist daher nur in Kombination mit dem Grundspiel spielbar. Die Erweiterung umfasst 300 Karten, die wie gehabt in einer Box mit passendem Einleger untergebracht sind.

Als neuen Kartentyp führt Die Intrige erstmals kombinierte Königreichkarten ein. Diese liefern nicht nur Punkte in der Endabrechnung, sondern sind gleichzeitig auch noch Geld- oder Aktionskarten und haben somit sofort Auswirkungen auf den Spielverlauf. Eine weitere Neuerung sind Aktionskarten, die dem Spieler die Möglichkeit geben, zwischen verschiedenen Aktionen auszuwählen, oder die Anweisung „weiter geben“ besitzen, wodurch Karten verdeckt an Mitspieler weitergereicht werden müssen.

Für ein eigenständiges Spiel, als das Die Intrige einmal angelegt war, sind die Unterschiede zum klassischen Dominion sicherlich zu gering, weshalb die Entscheidung, daraus eine reine Erweiterung zu machen, die richtige war. Als solche liefert sie nicht nur neue Deck-Buildung Variationen für Kartenspiel-Fanatiker, sondern auch für den Gelegenheitsspieler willkommene Abwandlungen des Grundspiels.

Titel: Dominion – Die Intrige
Autor: Donald X. Vaccarino
Verlag: Rio Grande Games

Side effects

Side effects ist ein Kartenspiel für 2-8 Spieler, in dem die Spieler versuchen müssen, ihre psychischen Störungen in den Griff zu bekommen.
Jade Shames, Ben Bronstein, Jen Igartua und Kat Thek von Pillbox Games haben ihr Projekt Side effects über Kickstarter erfolgreicht realisiert.

Jeder Spieler bekommt vier psychische Störungen, die er entweder mit Medikamenten behandeln, oder durch eine Therapie heilen muss. Bei sechs oder mehr Spielern, bekommt jeder Spieler nur drei Störungen. Gewonnen hat der Spieler, bei dem am Ende seiner Runde alle Störungen geheilt sind oder behandelt werden.
Jede Runde beginnt damit, zwei Karten zu ziehen. Danach darf der Spieler bis zu zwei Karten ausspielen, um entweder seine eigenen Störungen zu behandeln oder den Zustand anderer Spieler zu verschlechtern. Die Runde des Spieles endet, wenn er zwei Karten ausgespielt hat.
Falls ein Spieler keine Karte ausspielen möchte, kann er auch mit anderen Spielern Karten tauschen oder passen.
Am Ende seines Zuges darf ein Spieler nicht mehr als sechs Karten auf der Hand haben.

Wird eine Störung durch eine Therapie geheilt, kommt die Karte aus dem Spiel.
Behandelt man die Störung mit Pillen, werden diese auf Karte der Störung gelegt und diese bleibt im Spiel. Die anderen Spieler können jetzt in ihrem Zug die Nebenwirkung der Pillen hervorrufen, Folgeerscheinungen der Störung auslösen oder die Wirkung der Pillen beeinflussen.

Ob das Thema dem einen oder anderen etwas herb erscheint, liegt im Auge des Betrachters. Für zwischendurch, oder gerade wegen seines schwarzen Humors als
Party-Spiel, ist es auf jeden Fall sehr gut geeignet.
Die Regeln sind einfach und schnell zu erklären.

Verlag: Pillbox Games
Autoren: Jade Shames, Ben Bronstein, Jen Igartua und Kat Thek
Spieler: 2-8
Alter: 14+
Spielzeit: 10min – 30min

7 Wonders – Cities

Die zweite Erweiterung von 7 Wonders hört auf den Namen Cities. Ihr Spielmaterial umfasst 2 Spielpläne, 38 Karten, 34 Marker, einen Wertungsblock und die Regeln. Dies alles findet wiederum in einer kompakten kleinen Box mit graphisch schön gestaltetem Cover seinen Platz.

Zur Spielvorbereitung werden die Gildenkarten der Erweiterung zu denen des Grundspiels gemischt und die Anführerkarten, zu denen der Leaders Erweiterung, sofern auch mit dieser gespielt wird. Danach werden jedem Zeitalterstapel des Grundspiels jeweils so viele Stadt-Karten zugemischt, wie Mitspieler an der Partie teilnehmen. Zuletzt werden die Schuld- und Diplomatie-Marker bereitgelegt und die Partie kann starten, wobei jeder Spieler 8 statt 7 Karten als Starthand erhält. Der Spielablauf folgt dann den Regeln des Grundspiels.

Abgesehen von neuen Weltwundern, Anführern und Gilden, die für Abwechslung sorgen, kommen mit der Cities Erweiterung weitere Neuerungen ins Spiel. Manche Karten haben als Effekt, dass Gegner Geld verlieren und dadurch Schulden machen müssen, was sich am Ende der Partie negativ auf die Siegpunkte des Betreffenden auswirken kann. Andere Karten haben einen Diplomatieeffekt, der dem Spieler in Konflikten sozusagen Immunität verleiht. Mit Cities ist es dem Autor somit einmal mehr gelungen, 7 Wonders neue, interessante Spielelemente hinzuzufügen.

Titel: 7 Wonders – Leaders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production

Dominion – Seaside

Die erste reine Erweiterung von Dominion, die nur in Verbindung mit dem Grundspiel spielbar ist, ist Seaside, welche seit 2009 auf dem Markt ist. Es besteht aus 300 Karten, 50 Markern und 18 Tableaus, die allesamt in der üblichen Box mit passendem Einleger sicher Platz finden.

Was bringt uns Seaside Neues? Als wichtigste Neuerung ist sicherlich der neue Typ Aktionskarten zu nennen. Diese Dauerkarten sind nicht nur im aktuellen Zug sondern auch noch im folgenden Zug aktiv. Desweiteren verdienen die Karten Eingeborenendorf, Insel und Piratenschiff Erwähnung, die den Spielern die entsprechenden Südseetableaus liefern. Diese können genutzt werden, um Karten von der Hand dort abzulegen und so die Handkarten auszudünnen, bzw. um Geld zu generieren. Last but not least ist es mit der Karte Embargo möglich, beliebige Vorratsstapel mit einem Embargomarker zu versehen, so dass andere Spieler, die von diesem Stapel Karten ziehen wollen, automatisch eine Fluchkarte erhalten.

Von den neuen Deck-Building Möglichkeiten, die die neuen Königreich- und Aktionskarten dieser Erweiterung wieder einmal liefern und die diese Erweiterung für den wahren Dominion Fan so oder so zum Must have machen einmal abgesehen, bringt Seaside gerade mit dem Embargo, den Dauerkarten und den Tableaus neue Elemente ins Spiel. Diese gehen über die eines klassischen neuen Kartensatzes hinaus und machen Seaside zu einer gelungenen Ergänzung der Dominion-Reihe.

Titel: Dominion – Seaside
Autor: Donald X. Vaccarino
Verlag: Rio Grande Games

 

Diesel Demolition Derby

Eine Gesellschaft in der Krise. In ihrer Unterwelt hat sich eine gefährliche Liga etabliert, in der dieselbetriebene Kampfmaschinen für Ruhm, Geld und Macht kämpfen.


Diesel Demolition Derby von Matthew Dunstan, ist ein Card Drafting Spiel bei dem 2 bis 6 Spieler jeweils einen Kämpfer auswählen, der sich mit seinen Kontrahenten messen soll.
Man kann aus 5 verschiedenen Waffengattungen wählen.

Battlemekk, Ravager, Contraption, Wunderwaffe und Tank.

Jede Waffengattung hat unterschiedliche Fähigkeiten und Kampfkraft.
Die Spieler legen ihre Kämpfer verdeckt vor sich und geben die restlichen Karten an den Spieler zu ihrer linken weiter. Danach werden die Karten gleichzeitig umgedreht und die Fähigkeiten der einzelnen Kämpfer nach der Reihenfolge ihrer Kampfkraft abgehandelt.
Der Kämpfer der am Ende noch steht, verbleibt vor dem Spieler.
Das Spiel ist in einzelne Derbys unterteilt. Ein Derby endet, wenn die Spieler alle Handkarten ausgespielt oder abgelegt haben.
Ist das Derby zu Ende, zählen die Spieler die Kampfkraft ihrer verbliebenen Kämpfer zusammen. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt das Derby und erhält einen Token. Wer als erstes 3 Derbys gewonnen hat, ist der Sieger.

Durch die unterschiedlichen Fähigkeiten wird dem Spieler das Gefühl des Chaos des wilden Schlachtgetümmels vermittelt. Man kann sich keinesfalls darauf verlassen, dass die größte Kampfmaschine am Ende wirklich noch steht.
Mir gefällt an dem Spiel sehr gut, dass die Regeln schnell erklärt sind. Auch ist das Artwork ein Augenschmaus für Fans von Dieselpunk.

Titel: Diesel Demolition Derby
Autor: Matthew Dunstan
Verlag: LudiCreations

7 Wonders – Leaders

Leaders ist die erste Erweiterung des Strategiespiel 7 Wonders des Autors Antoine Bauza, welche 2011 wiederum bei Repos Production erschienen ist. In einer kompakten kleinen Box verbergen sich ein neuer Spielplan, 41 Karten, 17 Münzen, sowie ein Plättchen, ein Wertungsblock und das Regelheft.

Jede Kultur war und ist maßgeblich von den großen Persönlichkeiten geprägt, die sie hervorgebracht hat. Nur wer die Fähigkeiten dieser antiken Persönlichkeiten richtig erkennt, wird sie am Ende zu seinem eigenen Vorteil einsetzen können.

Bei einer Partie mit der Leaders Erweiterung werden die neuen Gildenkarten für das dritte Zeitalter zu denen des Grundspieles gemischt und jeder Spieler erhält zu Beginn 6 statt 3 Münzen. Desweiteren startet das Spiel zunächst mit der so genannten Anführerphase, in der die Spieler jeweils 4 Anführer-Karten erhalten, von denen sie eine auswählen und die restlichen an den linken Nachbar weitergeben. Dies erfolgt so lange, bis jeder wieder 4 Karten als Starthand hat. Der weitere Spielablauf folgt den Regeln des Grundspiels, allerdings startet jedes Zeitalter mit einer Rekrutierungsphase, in denen die Spieler einen der Anführer auf ihrer Hand auswählen, um ihn auszuspielen und so entweder seine Fähigkeiten zu nutzen, oder mit ihm einen Baubabschnitt des eigenen Weltwunders zu vollenden oder ihn gegen 3 Münzen einzutauschen.

Mit Leaders kommt durch die Anführerkarten und ihre speziellen Fähigkeiten ein komplett neues Spielelement in 7 Wonders. Schon in der Anführerphase gilt es genau abzuwägen, welche Karten man an den Nachbarn weitergibt, weil diese sich durchaus auch auf einen selbst negativ auswirken oder dem Gegner am Ende wertvolle zusätzliche Siegpunkte bescheren können. Leaders ist daher eine interessante Ergänzung zum Grundspiel. Und nicht zuletzt liefert sie mit dem Kolosseum ein zusätzliches Weltwunder, das wie auch die neuen Gildenkarten für Abwechslung sorgt.

Titel: 7 Wonders – Leaders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production

Kingdomino und Queendomino mit 8 Spielern

Unlängst hatten wir hier das Spiel Queendomino des Autors Bruno Cathala vorgestellt, das von Pegasus Spiele vermarktet wird. In den Spielregeln ist eine Variante erwähnt, bei der Queendomino mit Kingdomino des selben Autors kombiniert wird und somit auch mehr als 4 Spieler an einer Partie teilnehmen können. Die Regeln gehen hierbei allerdings maximal von einer Sechserrunde aus. Da beide Spiele aber für jeweils 4 Spieler ausgelegt sind, lag es nahe, einmal eine Partie in einer Achterrunde zu testen.

Neben dem kompletten Spielmaterial aus Queendomino benötigt man hierzu aus Kingdomino noch die Startplättchen nebst zugehörigen Schlössern und Königsfiguren, sowie die 48 Dominosteine, die wie gehabt, gemischt und in den entsprechenden Turm gefüllt werden. Der Aufbau und der Spielablauf folgen den Regeln von Queendomino mit der einzigen Ausnahme, dass immer 8 statt 4 Dominosteine ausgelegt werden, wobei man diese abwechselnd aus dem Turm von Queendomino und jenem von Kingdomino zieht.

Außer der Tatsache, dass die Münzen teilweise ausgehen, was aber kein wirkliches Problem darstellt, da man hierfür notfalls auch aus anderen Spielen Ersatzmünzen nutzen kann, haben wir nichts entdeckt, was gegen die Spielbarkeit in einer Achterrunde spricht. Die Wartezeiten, bis man selbst wieder am Zug ist, sind natürlich etwas länger, aber da man in der größeren Runde noch mehr auf die Züge der Mitspieler achten muss, fällt dies nicht wirklich ins Gewicht. Die Kombination von Kingdomino und Queendomino für Spielrunden mit 5 bis 8 Spielern ist daher absolut empfehlenswert.

Titel: Kingdomino, Queendomino
Autor: Bruno Cathala
Verlag: Pegasus Spiele

7 Wonders

Zahlreiche nationale wie auch internationale Preise hat das 2010 beim Verlag Repos Production erschienene Strategiespiel 7 Wonders des Autors Antoine Bauza in den letzten Jahren erhalten, darunter den Deutschen Spielepreis und den Preis als Kennerspiel des Jahres 2011. Das Spielmaterial umfasst 7 Spielpläne, 155 Karten, Marker, Münzen sowie einen Wertungsblock und das Regelheft. Dies alles findet in einer grafisch aufwendig gestalteten Box mit passendem Einlegetiefziehteil sicher aufgeräumt seinen Platz.

Der Koloss von Rhodos, der Tempel der Artemis, die Pyramiden von Gizeh…wir alle kennen die sieben großen Weltwunder. In 7 Wonders schlüpfen die Spieler in die Rolle des Anführers einer der antiken Großmächte, die diese Weltwunder hervorgebracht haben. Sie leiten die Regierungsgeschäfte und versuchen durch geschickte Nutzung der Ressourcen ihres Landes, die eigene Kultur wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich aufzubauen und dabei auch noch ein architektonisches Wunderwerk zu errichten.

7 Wonders ist, wie der Name schon vermuten lässt, für maximal 7 Mitspieler ausgelegt. Zu Beginn einer Partie ziehen alle Spieler reihum eine Weltwunderkarte und erhalten den entsprechenden Spielplan sowie 3 Münzen. Die Karten für die 3 Zeitalter werden nun getrennt gemischt, wobei in den Kartenstapel für das dritte Zeitalter die in den Regeln für die jeweilige Anzahl Mitspieler vorgegebene Zahl Gildenkarten hineingemischt werden. Anschließend erhalten alle Spieler jeweils 7 Karten für das erste Zeitalter auf die Hand und wählen eine davon aus, die verdeckt abgelegt wird, während die restlichen Karten an den Nachbarn weitergegeben werden. Die abgelegte Karte kommt jetzt ins Spiel. Je nach Kartentyp kann der Spieler damit ein Gebäude errichten oder an seinem Weltwunder bauen, sofern er die Baukosten in Form von Ressourcen und / oder Münzen aufbringen kann. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Karte abzulegen und Münzen dafür zu erhalten. Nach 6 Runden ist das Zeitalter beendet und nach Abhandlung aller militärischen Konflikte kann das nächste Zeitalter beginnen. Mit Ende des dritten Zeitalters endet die Partie und es erfolgt eine Endabrechnung, bei der militärische Konflikte, Münzen, Weltwunder, die verschiedenen Gebäudetypen und auch die Gilden die Zahl der Siegpunkte beeinflussen.

So oft man 7 Wonders auch spielt, keine Partie gleicht jemals der anderen. Je nachdem welches Weltwunder man zu Beginn zieht, ist die eigene und auch die Ressourcensituation der Nachbarn wieder eine andere und beeinflusst damit, welche Karten man ausspielen kann. Zudem weiß man nie, welche Karten man am Ende des Zuges vom Nachbarn erhält. Und auch welche Karten man selbst an seinen Nachbarn weiterreicht, gilt es genau zu bedenken. Manchmal kann es sinnvoller sein, eine für den Nachbarn günstige Karte abzuwerfen, anstatt selbst ein Bauprojekt anzugehen. Auch wenn 7 Wonders damit ein recht komplexes Spiel ist, sind die Regeln doch gut verständlich und auch schnell erlernt, so dass dem Spielspaß nichts im Wege steht.

Titel: 7 Wonders
Autor: Antoine Bauza
Verlag: Repos Production

Agricola – Frankreich Deck

Schon etwas länger, nämlich seit 2014, ist das Frankreich Deck des Strategiespiels Agricola von Lookout Games zu haben. Es umfasst wie gewohnt 60 neue kleine Anschaffungen und 60 neue Ausbildungen, die wieder in einer kompakten Box Platz finden. Wie der Name schon verrät, nimmt uns das Kartendeck nach Frankreich mit, weshalb uns Baguette und Camembert, Marie Curie und Honore de Balzac auf den schön gestalteten Karten begegnen.

Das Frankreich Deck ist – ebenfalls wie üblich – als eigenständig spielbares Deck konzipiert, mit dem sich die Karten des Grundspiels ersetzen lassen. Genauso kann man die Karten dieses Decks aber auch mit denen des Grundspiels und anderer Erweiterungen zusammenmischen. Beim Verlag aktuell nicht mehr erhältlich, ist diese Erweiterung aber bei den großen Versandhändlern für rund 15,– noch zu haben. Ob sich die Anschaffung lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden, wobei sich für die Hardcore-Fans, diese Frage eh nicht stellt, sondern eher die nach dem Erscheinungstermin des nächsten neuen Kartendecks.

Titel: Agricola – Frankreich Deck
Autor: Uwe Rosenberg
Verlag: Lookout Games