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Messefundstücke: Drift und Wayotron

Wir wollen in unserem Blog ja bewusst hin und wieder auch einmal den Blick über den Tellerrand der klassischen Brettspiele hinaus richten. Die Spielwarenmessen in Nürnberg bot dazu eine gute Gelegenheit, da sie das gesamte Spektrum an Spielwaren abbildet. In der Halle 3A sind wir dabei über zwei Aussteller mit neuen, innovativen Produkten gestolpert.

Die Sturmkind GmbH stellte Drift vor, eine Rennsimulation, bei der die Spieler oder besser gesagt Fahrer ihren Rennwagen per Handy-App über den selbst zusammengestellten Parcour, der auf jeder glatten Oberfläche aufgebaut werden kann, steuern. Der Clou an dieser an sich nicht neuen Idee ist, dass der Wagen sich mit der Fahrdynamik des realen Vorbildes bewegt, d.h. ja nach Motor- und Fahrwerkdaten reagiert das Auto anders auf Beschleunigung, Lenk- und Bremsmanöver. Momentan sind 2 Modelle erhältlich, die je 199,– kosten. Das Angebot soll aber um weitere Rennwagen ergänzt werden.

Bereits auf der Spielwarenmesse 2017 war die Wayotec GmbH vertreten, die damals den Prototyp ihres Lernroboters Wayotron zeigte. Mittlerweile ist dieser serienreif und der Verkauf ist angelaufen. Im Grundset erhält man 5 Roboter inklusive der Software für das Tablet, um diese zu programmieren, sowie 2 Extensions pro Roboter, um diese mit weiteren Funktionen aufzurüsten. In erster Linie als Lernroboter für Schulen gedacht, bieten sich diese aber auch zum spielen an. So können sie gegeneinander in eine Lasergame-Arena geschickt oder zu einer Partie Fußball eingesetzt werden, um nur zwei Möglichkeiten zu nennen. Da das System erweiterbar ist, ist die Zahl der Mitspieler potentiell unbegrenzt. Einzig der Preis von 1900,– für das Grundpaket machen die Anschaffung nicht gerade zu einem Schnäppchen.